USA & Russland: Cyber-Hotline soll Krieg verhindern
Beim jüngsten G-8-Gipfel haben die beiden mächtigsten Staaten der Erde die Errichtung einer gemeinsamen "Cyber-Hotline" beschlossen. Damit will man vor allem den Ausbruch eines unbeabsichtigten Cyber-Krieges verhindern.
Wie Ars Technica berichtet, wurde die Kooperation zwischen den USA und Russland gestern beim G-8-Gipfel im nordirischen Enniskillen beschlossen. Die beiden Regierungen wollen künftig die Kommunikation hinsichtlich der Verbreitung und Nutzung von "Informations-Waffen" verbessern.
In einem gemeinsamen Statement von US-Präsident Barack Obama und seinem russischen Amtskollegen Vladimir Putin heißt es, dass Bedrohungen für und durch Informations- und Computer-Technologien zu den größten des 21. Jahrhunderts zählten. Die beiden Regierungen wollen deshalb die "Transparenz erhöhen" und dadurch die Wahrscheinlichkeit verringern, dass ein "missverstandener Cyber-Vorfall" zu einer Instabilität oder Krise in den Beziehungen zwischen den beiden Staaten führt.
Man will also sozusagen ein "Rotes Telefon" errichten, also eine direkte Kommunikationsverbindung zwischen dem US Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) vom Department of Homeland Security und dem russischen Äquivalent aufbauen.
"Die Behörden beider Länder sollen auf kontinuierlicher Basis technische Informationen zu Malware oder anderen schädlichen Indikatoren, die aus dem Territorium des jeweils anderen stammen, miteinander austauschen", schreibt das Weiße Haus und betont, dass man dadurch die "kritischen Netzwerke" in beiden Ländern schützen will.
Die nun beschlossene Kooperation zwischen den USA und Russland soll allerdings ausschließlich auf ziviler Ebene ablaufen, einen Zugriff auf die Daten des (militärischen) Nachrichtendienstes National Security Agency (NSA) hätten die russischen Kollegen dadurch nicht.
Siehe auch: PRISM soll mehr als 50 Anschläge verhindert haben
In einem gemeinsamen Statement von US-Präsident Barack Obama und seinem russischen Amtskollegen Vladimir Putin heißt es, dass Bedrohungen für und durch Informations- und Computer-Technologien zu den größten des 21. Jahrhunderts zählten. Die beiden Regierungen wollen deshalb die "Transparenz erhöhen" und dadurch die Wahrscheinlichkeit verringern, dass ein "missverstandener Cyber-Vorfall" zu einer Instabilität oder Krise in den Beziehungen zwischen den beiden Staaten führt.
Man will also sozusagen ein "Rotes Telefon" errichten, also eine direkte Kommunikationsverbindung zwischen dem US Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) vom Department of Homeland Security und dem russischen Äquivalent aufbauen.
"Die Behörden beider Länder sollen auf kontinuierlicher Basis technische Informationen zu Malware oder anderen schädlichen Indikatoren, die aus dem Territorium des jeweils anderen stammen, miteinander austauschen", schreibt das Weiße Haus und betont, dass man dadurch die "kritischen Netzwerke" in beiden Ländern schützen will.
Die nun beschlossene Kooperation zwischen den USA und Russland soll allerdings ausschließlich auf ziviler Ebene ablaufen, einen Zugriff auf die Daten des (militärischen) Nachrichtendienstes National Security Agency (NSA) hätten die russischen Kollegen dadurch nicht.
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