iOS: Malware kann über das Ladegerät kommen
Sicherheits-Forscher vom Georgia Institute of Technology haben einen Weg gefunden, mobile Geräte von Apple mit Malware zu infizieren, wenn diese an ein Ladegerät gehängt werden.
Sie haben dafür ein Proof-of-Concept-System entwickelt, das sie auf der Hackerkonferenz Black Hat im Juli öffentlich demonstrieren wollen. Dann soll es auch weitergehende Details zu der ausgenutzten Sicherheitslücke geben. Diese dürfte damit zusammenhängen, dass über die gleiche Schnittstelle nicht nur der Akku geladen, sondern auch eine Datenverbindung aufgebaut wird.
Laut einem Bericht des US-Magazins Forbes ist keine Nutzer-Interaktion notwendig, um die Malware auf die Geräte zu bekommen. Dessen Besitzer bekommt davon noch nicht einmal etwas mit, hieß es. Über entsprechend manipulierte Ladegeräte, die gern einmal im Kreise von Freunden oder Kollegen ausgeliehen werden, wären so sehr gezielte Attacken auf die iPhones oder iPads eines bestimmten Nutzers möglich.
"Trotz der Unmenge an Abwehrmechanismen in iOS konnten wir erfolgreich irgendeine Software auf Apple-Geräten mit den neuesten Betriebssystem-Versionen installieren", erklärten die Forscher in der Ankündigung ihres Vortrages.
Dafür bauten sie ein Ladegerät, das sie "Mactans" tauften. In dieses integrierten sie ein BeagleBoard vom Chiphersteller Texas Instruments. Dabei handelt es sich um einen Mini-Computer, der ähnlich wie der bekannte Raspberry Pi funktioniert. Dieser ist für 45 Dollar zu haben und klein genug, um in das Gehäuse eines USB-Ladegerätes oder einer anderen externen Stromversorgung integriert zu werden.
Die Forscher haben das Problem nach eigenen Angaben bereits bei Apple gemeldet, bisher aber noch keine Rückmeldung erhalten, ob in den kommenden Wochen ein Patch zur Verfügung gestellt wird. Die Ankündigung des Vortrages könnte nun dafür sorgen, dass der Druck, zu einem schnellen System-Update, erhöht wird.
Laut einem Bericht des US-Magazins Forbes ist keine Nutzer-Interaktion notwendig, um die Malware auf die Geräte zu bekommen. Dessen Besitzer bekommt davon noch nicht einmal etwas mit, hieß es. Über entsprechend manipulierte Ladegeräte, die gern einmal im Kreise von Freunden oder Kollegen ausgeliehen werden, wären so sehr gezielte Attacken auf die iPhones oder iPads eines bestimmten Nutzers möglich.
"Trotz der Unmenge an Abwehrmechanismen in iOS konnten wir erfolgreich irgendeine Software auf Apple-Geräten mit den neuesten Betriebssystem-Versionen installieren", erklärten die Forscher in der Ankündigung ihres Vortrages.
Dafür bauten sie ein Ladegerät, das sie "Mactans" tauften. In dieses integrierten sie ein BeagleBoard vom Chiphersteller Texas Instruments. Dabei handelt es sich um einen Mini-Computer, der ähnlich wie der bekannte Raspberry Pi funktioniert. Dieser ist für 45 Dollar zu haben und klein genug, um in das Gehäuse eines USB-Ladegerätes oder einer anderen externen Stromversorgung integriert zu werden.
Die Forscher haben das Problem nach eigenen Angaben bereits bei Apple gemeldet, bisher aber noch keine Rückmeldung erhalten, ob in den kommenden Wochen ein Patch zur Verfügung gestellt wird. Die Ankündigung des Vortrages könnte nun dafür sorgen, dass der Druck, zu einem schnellen System-Update, erhöht wird.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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