Musik-Streaming setzt sich immer stärker durch
Anbieter von Streaming-Diensten für Musik erleben in Deutschland einen anhaltenden Zustrom von Nutzern. Inzwischen greifen schon rund 43 Prozent der User hierzulande auf solche Angebote zurück.
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Media Control, das ansonsten hauptsächlich die Verkaufscharts für die Musikindustrie erhebt. Auch im vergangenen Jahr war der Anteil der Streaming-Nutzer mit 41,7 Prozent schon relativ hoch und erlebte zu dieser Zeit einen regelrechten Sprung. Ein Jahr zuvor wurden erst 27,9 Prozent verzeichnet. Hier dürfte vor allem der Markteinstieg von Spotify eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist die Art der Plattformen, auf denen Musik gehört wird, sehr differenziert. 13,1 Prozent nutzen ausschließlich reine Musik-Streaming-Dienste wie Spotify oder Napster. Für 36,3 Prozent kommen nur Internetradios und Videoportale wie YouTube in Frage. Die Mehrheit (50,6 Prozent) hingegen nutzt sowohl Streaming-Plattformen als auch Webradios und Videoportale.
Insgesamt streamen zwei Drittel (67,9 Prozent) der Befragten, die reine Musik-Streaming-Dienste verwenden, beim Marktführer Spotify. Damit landet der schwedische Anbieter, der seit etwas über einem Jahr offiziell im deutschen Markt aktiv ist, mit großem Abstand vor der Konkurrenz.
Die beliebtesten Endgeräte zum Musik-Streaming sind Notebook (61,9 Prozent) und stationärer PC (51,5 Prozent). 34,8 Prozent klinken sich bereits über ihr Smartphone ein, immerhin 15,6 Prozent nehmen ihr Tablet in die Hand. Bei den Männern liegen letztere Zahlen allerdings deutlicher höher: Das Smartphone nutzen hier 41,3 Prozent, das Tablet 18,2 Prozent.
Auch insgesamt ist die Nutzung von Streaming-Diensten bei Männern weiter verbreitet. Während fast die Hälfte der männlichen Nutzer (47,4 Prozent) entsprechende Services in Anspruch nimmt, sind nur 38,8 Prozent der Frauen daran interessiert.
Allerdings ist die Art der Plattformen, auf denen Musik gehört wird, sehr differenziert. 13,1 Prozent nutzen ausschließlich reine Musik-Streaming-Dienste wie Spotify oder Napster. Für 36,3 Prozent kommen nur Internetradios und Videoportale wie YouTube in Frage. Die Mehrheit (50,6 Prozent) hingegen nutzt sowohl Streaming-Plattformen als auch Webradios und Videoportale.
Insgesamt streamen zwei Drittel (67,9 Prozent) der Befragten, die reine Musik-Streaming-Dienste verwenden, beim Marktführer Spotify. Damit landet der schwedische Anbieter, der seit etwas über einem Jahr offiziell im deutschen Markt aktiv ist, mit großem Abstand vor der Konkurrenz.
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Auch insgesamt ist die Nutzung von Streaming-Diensten bei Männern weiter verbreitet. Während fast die Hälfte der männlichen Nutzer (47,4 Prozent) entsprechende Services in Anspruch nimmt, sind nur 38,8 Prozent der Frauen daran interessiert.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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