Kartellamt nimmt Mobilfunkbetreiber unter die Lupe
Die deutschen Mobilfunkbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 steuern möglicherweise auf einen Konflikt mit dem Kartellamt zu. Das geht aus einem Schreiben der Behörde vom 16. April an die Firmen hervor.
In dem Papier, dass dem Nachrichtenmagazin Spiegel (Bericht in heutiger Ausgabe) vorliegt, äußern die Wettbewerbshüter den Verdacht, das Mobilfunkquartett könnte im Vorfeld der anstehenden Lizenzverlängerung von milliardenschweren Funkfrequenzen sensible Geschäftsinformationen ausgetauscht haben, um ein für sie teures Versteigerungsverfahren zu vermeiden.
Konkret geht es dabei um die ersten in den neunziger Jahren vergebenen GSM-Mobilfunkfrequenzen, über die noch immer Millionen Kunden telefonieren. Die entsprechenden Lizenzen laufen Ende 2016 aus, fallen dann zurück in den Besitz des Bundes und können von der Bundesnetzagentur verlängert, neu verkauft oder meistbietend versteigert werden - letzteres aber nur, wenn genügend Nachfrage besteht.
Genau das jedoch ist laut einer Bedarfsermittlung der Netzagentur nicht der Fall. In den Fragebögen haben die vier Mobilfunker das Frequenzspektrum brüderlich untereinander aufgeteilt und kommen sich gegenseitig nicht in die Quere. Bei einer Neuvergabe gäbe es so quasi für jeden Bereich nur einen Interessenten.
Mögliche Konkurrenten wie das Stuttgarter Unternehmen Airdata sollen zudem mit fadenscheinigen Begründungen von der Vergabe ferngehalten werden, hieß es. Hinter all dem, argwöhnt das Kartellamt, könnte möglicherweise eine unzulässige Absprache zwischen den Wettbewerbern stecken. Die vier Mobilfunkbetreiber sollen nun bis Ende nächster Woche Stellung nehmen. Sollte sich der Verdacht erhärten, drohen weitere Untersuchungen und Bußgelder. Womöglich kommt es dann doch noch zu der kostspieligen Auktion, die die Unternehmen vermeiden wollen, da hier erneut hohe Ausgaben drohen. Die Firmen weisen die Vermutungen strikt zurück.
Konkret geht es dabei um die ersten in den neunziger Jahren vergebenen GSM-Mobilfunkfrequenzen, über die noch immer Millionen Kunden telefonieren. Die entsprechenden Lizenzen laufen Ende 2016 aus, fallen dann zurück in den Besitz des Bundes und können von der Bundesnetzagentur verlängert, neu verkauft oder meistbietend versteigert werden - letzteres aber nur, wenn genügend Nachfrage besteht.
Genau das jedoch ist laut einer Bedarfsermittlung der Netzagentur nicht der Fall. In den Fragebögen haben die vier Mobilfunker das Frequenzspektrum brüderlich untereinander aufgeteilt und kommen sich gegenseitig nicht in die Quere. Bei einer Neuvergabe gäbe es so quasi für jeden Bereich nur einen Interessenten.
Mögliche Konkurrenten wie das Stuttgarter Unternehmen Airdata sollen zudem mit fadenscheinigen Begründungen von der Vergabe ferngehalten werden, hieß es. Hinter all dem, argwöhnt das Kartellamt, könnte möglicherweise eine unzulässige Absprache zwischen den Wettbewerbern stecken. Die vier Mobilfunkbetreiber sollen nun bis Ende nächster Woche Stellung nehmen. Sollte sich der Verdacht erhärten, drohen weitere Untersuchungen und Bußgelder. Womöglich kommt es dann doch noch zu der kostspieligen Auktion, die die Unternehmen vermeiden wollen, da hier erneut hohe Ausgaben drohen. Die Firmen weisen die Vermutungen strikt zurück.
Thema:
Videos rund um Vodafone
Vodafone Aktienkurs
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11: Die neuen Funktionen zum Patchday im September 2026
- Windows-Patchday September 2026: Das große Sicherheitsupdate ist da
- DMA: Google warnt vor massiv verschlechterter Suche für EU-Nutzer
- Flock-Verträge gekündigt, Kameras abgebaut, Firma stellt sie wieder auf
- Zelda: Ocarina of Time Remake - Nintendo nennt Datum, zeigt Gameplay
- Windows 11: Microsoft füllt gesamten Desktop-Hintergrund mit Werbung
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen