Samsung entschuldigt sich bei HTC für Fake-Reviews
Der koreanische Elektronikkonzern Samsung hat sich bei dem taiwanischen Smartphonehersteller HTC für die im Rahmen einer Negativkampagne gegen dessen
neuestes High-End-Modell verbreiteten gefälschten Testberichte entschuldigt.
Samsung Taiwan hatte zuvor eine Marketing-Kampagne gestoppt, in deren Rahmen eine Agentur auf breiter Front versucht hatte, Kommentare und Bewertungen von fiktiven Internet-Nutzern zu verbreiten. Diese sollten einerseits das neue Samsung Galaxy S4 als besonders gut beschreiben und andererseits einen negativen Eindruck des HTC One entstehen lassen, berichtet Bloomberg.
Die taiwanische Wettbewerbsaufsicht hatte kürzlich Ermittlungen gegen Samsung eingeleitet, weil man Hinweise auf die höchst fragwürdigen Aktivitäten von Samsung erhalten hatte. Samsung bezeichnete die Situation als "unglücklich" und erklärte erneut, dass man bereits im letzten Jahr aufgehört habe, anonyme Kommentare im Bereich des Online-Marketing zu nutzen.
HTC soll nun nach Angaben der Wettbewerbsaufsicht seinerseits Informationen zu dem Fall liefern, während Samsung erst noch kontaktiert werden muss. Samsung beteuerte in einer Stellungnahme erneut, dass man transparent und ehrlich mit den Verbrauchern kommunizieren wolle. Die internen Richtlinien für die Vermarktung seiner Produkte würden Kritik an Produkten der Konkurrenz untersagen, so Samsung weiter.
Dass es dennoch zu der Verbreitung von gefälschten Negativkommentaren und Bewertungen kam, sei auf ein "nicht ausreichendes Verständnis dieser grundsätzlichen Prinzipien" für die ehrliche und transparente Kommunikation gegenüber den Verbrauchern zurück zu führen. Die Wettbewerbshüter in Taiwan prüfen nun, ob Samsung beziehungsweise die mit dem Marketing beauftragte Agentur gegen gültige Richtlinien verstoßen hat und eine Geldstrafe fällig werden könnte.
Darüber hinaus drohen bei Verletzung weiterer Richtlinien sogar Haftstrafen von bis zu zwei Jahren für die Verantwortlichen. Hierfür müsste HTC aber zunächst eine formelle Beschwerde einreichen. HTC erklärte bisher lediglich, dass man enttäuscht darüber sei, dass ein Wettbewerber versuche, die Kunden zu täuschen um die Innoivationsfähigkeit von HTC in Frage zu stellen.
Die taiwanische Wettbewerbsaufsicht hatte kürzlich Ermittlungen gegen Samsung eingeleitet, weil man Hinweise auf die höchst fragwürdigen Aktivitäten von Samsung erhalten hatte. Samsung bezeichnete die Situation als "unglücklich" und erklärte erneut, dass man bereits im letzten Jahr aufgehört habe, anonyme Kommentare im Bereich des Online-Marketing zu nutzen.
HTC soll nun nach Angaben der Wettbewerbsaufsicht seinerseits Informationen zu dem Fall liefern, während Samsung erst noch kontaktiert werden muss. Samsung beteuerte in einer Stellungnahme erneut, dass man transparent und ehrlich mit den Verbrauchern kommunizieren wolle. Die internen Richtlinien für die Vermarktung seiner Produkte würden Kritik an Produkten der Konkurrenz untersagen, so Samsung weiter.
Dass es dennoch zu der Verbreitung von gefälschten Negativkommentaren und Bewertungen kam, sei auf ein "nicht ausreichendes Verständnis dieser grundsätzlichen Prinzipien" für die ehrliche und transparente Kommunikation gegenüber den Verbrauchern zurück zu führen. Die Wettbewerbshüter in Taiwan prüfen nun, ob Samsung beziehungsweise die mit dem Marketing beauftragte Agentur gegen gültige Richtlinien verstoßen hat und eine Geldstrafe fällig werden könnte.
Darüber hinaus drohen bei Verletzung weiterer Richtlinien sogar Haftstrafen von bis zu zwei Jahren für die Verantwortlichen. Hierfür müsste HTC aber zunächst eine formelle Beschwerde einreichen. HTC erklärte bisher lediglich, dass man enttäuscht darüber sei, dass ein Wettbewerber versuche, die Kunden zu täuschen um die Innoivationsfähigkeit von HTC in Frage zu stellen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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