Schmidt: In sieben Jahren sind alle Menschen online
Aktuell ist etwa ein Drittel der Weltbevölkerung mit dem Internet verbunden. Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt geht allerdings davon aus, dass es nur noch sieben Jahre braucht, bis alle Menschen online sind.
Nach der Auswertung der letzten Daten mit dem Stichtag Ende Juni 2012 waren nach Berechnungen der "Internet World Stats" 2,4 Milliarden Menschen mit einem Internet-Zugang ausgestattet - was etwa einem Drittel aller Personen auf dem Planeten entspricht. Allerdings sind immer noch sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Kontinenten vorhanden.
Die Regionen mit vielen entwickelten Industrienationen stehen hier natürlich an der Spitze. Nordamerika hat dabei die höchste Durchdringung mit Internet-Anschlüssen. Hier sind immerhin 78,6 Prozent aller Menschen online. In Absoluten zahlen sind das 273,8 Millionen der insgesamt 348,3 Millionen Einwohner.
An zweiter Stelle folgt allerdings keineswegs Europa, sondern Ozeanien. Hier sind 24 Millionen der rund 36 Millionen Einwohner online, das entspricht 68 Prozent. Dieser Wert wird vor allem von Australien getragen, wo weit mehr als die Hälfte aller Menschen in dieser Region leben. Erst dann folgt Europa. Von den 821 Millionen Einwohnern verfügen hier über 518 Millionen oder 63 Prozent über eine Anbindung ans Internet.
Zahlenmäßig gibt es die meisten Internet-Nutzer in Asien. Hier sind inzwischen über eine Milliarde Menschen online. Allerdings lebt hier mit 3,9 Milliarden Menschen auch der überwiegende Teil der Weltbevölkerung, wodurch der Anteil der Internet-Nutzer letztlich nur bei 27 Prozent liegt.
Durchdringung mit Internet-Anschlüssen
In Südamerika verfügen 43 Prozent und im Mittleren Osten 40 Prozent der Einwohner über einen Zugang zum Netz. Weit von solchen Werten entfernt ist hingegen Afrika. Von den über 1 Milliarde Menschen, die auf dem Kontinent leben, haben erst 167 Millionen die Möglichkeit, ins Netz zu gehen - das sind gerade einmal 16 Prozent.
Soll sich Schmidts Prognose also bewahrheiten, wäre gerade hier noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten. Die besondere Herausforderung liegt dabei darin, in vielen Regionen erst einmal die benötigten Infrastrukturen aufzubauen. So sind die südlicheren Regionen Afrikas beispielsweise erst seit der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika mit einem Unterseekabel an den globalen Glasfaser-Backbone angebunden. Vorher musste auf teure Satelliten-Uplinks zurückgegriffen werden.
(Grafik: Statista)
Die Regionen mit vielen entwickelten Industrienationen stehen hier natürlich an der Spitze. Nordamerika hat dabei die höchste Durchdringung mit Internet-Anschlüssen. Hier sind immerhin 78,6 Prozent aller Menschen online. In Absoluten zahlen sind das 273,8 Millionen der insgesamt 348,3 Millionen Einwohner.
An zweiter Stelle folgt allerdings keineswegs Europa, sondern Ozeanien. Hier sind 24 Millionen der rund 36 Millionen Einwohner online, das entspricht 68 Prozent. Dieser Wert wird vor allem von Australien getragen, wo weit mehr als die Hälfte aller Menschen in dieser Region leben. Erst dann folgt Europa. Von den 821 Millionen Einwohnern verfügen hier über 518 Millionen oder 63 Prozent über eine Anbindung ans Internet.
Zahlenmäßig gibt es die meisten Internet-Nutzer in Asien. Hier sind inzwischen über eine Milliarde Menschen online. Allerdings lebt hier mit 3,9 Milliarden Menschen auch der überwiegende Teil der Weltbevölkerung, wodurch der Anteil der Internet-Nutzer letztlich nur bei 27 Prozent liegt.
Durchdringung mit Internet-Anschlüssen
In Südamerika verfügen 43 Prozent und im Mittleren Osten 40 Prozent der Einwohner über einen Zugang zum Netz. Weit von solchen Werten entfernt ist hingegen Afrika. Von den über 1 Milliarde Menschen, die auf dem Kontinent leben, haben erst 167 Millionen die Möglichkeit, ins Netz zu gehen - das sind gerade einmal 16 Prozent.
Soll sich Schmidts Prognose also bewahrheiten, wäre gerade hier noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten. Die besondere Herausforderung liegt dabei darin, in vielen Regionen erst einmal die benötigten Infrastrukturen aufzubauen. So sind die südlicheren Regionen Afrikas beispielsweise erst seit der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika mit einem Unterseekabel an den globalen Glasfaser-Backbone angebunden. Vorher musste auf teure Satelliten-Uplinks zurückgegriffen werden.
(Grafik: Statista)
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Christian Kahle
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