Smart Watches: Der Durchbruch kommt dieses Jahr
Das plötzliche Interesse mehrerer großer Hersteller an den so genannten Smart Watches kommt nicht von ungefähr. Nach zahlreichen Experimenten in den letzten über zehn Jahren sind nun die benötigten Technologien vorhanden.
Diese Einschätzung hat das Marktforschungsunternehmen ABI Research getroffen und erwartet für dieses Jahr bereits signifikante Absatzzahlen. Seiner aktuellen Prognose zufolge sollen bereits 1,2 Millionen Armbanduhren mit integrierten Computing-Funktionen verkauft werden können.
Bisherige Anläufe waren letztlich eher Fehlschläge. Die angebotenen Modelle sahen in der Regel nicht besonders gut aus, waren zu klobig, es fehlte an brauchbaren Funktionen und auch die Akkulaufzeiten waren relativ gering. Die rasanten Entwicklungen auf dem Handymarkt brachten aber Technologien hervor, die hier jetzt für deutlich bessere Produkte eingesetzt werden können.
Letztlich sei das plötzlich recht starke Potenzial dieser Produktklasse auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, erklärte der ABI Research-Analyst Joshua Flood. So sei die inzwischen sehr hohe Verbreitung von Smartphones ein klarer Vorteil. Außerdem stünden inzwischen eine Vielzahl von billigen Sensoren und energieeffiziente Verbindungstechnologien wie Bluetooth 4.0 zur Verfügung. Nicht zuletzt dürfte der florierende Markt für Apps bei Entwicklern auch ausreichend Kreativität freisetzen, um die Uhren mit verschiedenen Anwendungen zu bestücken, so der Marktforscher.
Im Wesentlichen werden sich dabei voraussichtlich zwei verschiedene Arten von Smart Watches etablieren. Zum einen gibt es Geräte, die eng mit einem Smartphone zusammenarbeiten. Sie zeigen beispielsweise Informationen über eingehende Anrufe an und dienen per Sprachbefehlen als Fernsteuerung für das Handy in der Tasche.
Ausgefeiltere Modelle sind hingegen völlig eigenständig und mit einem echten Betriebssystem ausgestattet, auf dem dann einfache Anwendungen laufen. Bei ABI Research geht man davon aus, dass die in Entwicklung befindlichen Systeme von Apple, Samsung und Microsoft in diesen Bereich gehören werden.
Bisherige Anläufe waren letztlich eher Fehlschläge. Die angebotenen Modelle sahen in der Regel nicht besonders gut aus, waren zu klobig, es fehlte an brauchbaren Funktionen und auch die Akkulaufzeiten waren relativ gering. Die rasanten Entwicklungen auf dem Handymarkt brachten aber Technologien hervor, die hier jetzt für deutlich bessere Produkte eingesetzt werden können.
Letztlich sei das plötzlich recht starke Potenzial dieser Produktklasse auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, erklärte der ABI Research-Analyst Joshua Flood. So sei die inzwischen sehr hohe Verbreitung von Smartphones ein klarer Vorteil. Außerdem stünden inzwischen eine Vielzahl von billigen Sensoren und energieeffiziente Verbindungstechnologien wie Bluetooth 4.0 zur Verfügung. Nicht zuletzt dürfte der florierende Markt für Apps bei Entwicklern auch ausreichend Kreativität freisetzen, um die Uhren mit verschiedenen Anwendungen zu bestücken, so der Marktforscher.
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Ausgefeiltere Modelle sind hingegen völlig eigenständig und mit einem echten Betriebssystem ausgestattet, auf dem dann einfache Anwendungen laufen. Bei ABI Research geht man davon aus, dass die in Entwicklung befindlichen Systeme von Apple, Samsung und Microsoft in diesen Bereich gehören werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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