Web-Werbung: Amazon macht Google Konkurrenz
Der weltgrößte Online-Händler Amazon will ab dem kommenden Jahr offenbar Google im Bereich der Internet-Werbung kräftig Konkurrenz machen. Dabei setzt man auf ein ähnliches Konzept, wie es Google bei seiner AdSense-Plattform verwendet.
Amazon hat nach Angaben der Branchenpublikation 'Adweek' eine eigene, automatisch "Real-Time-Bidding"-Plattform (RTB) für Werbeplätze entwickelt. Damit können Dritte für die Nutzung von Werbeplätzen auf Amazons Web-Portalen und Endgeräten der Kindle-Baureihe bieten, ganz so wie Google es bei AdSense mit den Werbepositionen auf zahllosen Websites anbietet.
Mit seiner hauseigenen RTB-Plattform kann Amazon das Kaufverhalten seiner Kunden analysieren und nachvollziehen. Die dabei anfallenden Informationen werden dann verwendet, um ihnen angepasste Werbemittel an anderen Orten im Web anzuzeigen - so wie es Google anhand der Suchanfragen und des Surf-Verhaltens seiner Nutzer mit AdSense macht.
Amazons neues Werbenetzwerk soll sich in Plattformen wie Google AdX und PubMatic einklinken können, um so Werbung außerhalb der eigenen Webangebote zu vertreiben. Der Online-Händler wird dabei allerdings offenbar sehr vorsichtig mit den Daten seiner Kunden umgehen, denn Namen und bisherige Käufe einzelner Kunden bleiben unter Verschluss.
Stattdessen werden die Werbetreibenden, die Amazons neue Plattform nutzen, ihre Werbemittel lediglich in recht allgemeinen Kategorien wie Geschlecht, Alter, Land oder Staat und Produktinteressen einordnen können, um bestimmte Kundengruppen damit anzusprechen, heißt es.
Mit seiner hauseigenen RTB-Plattform kann Amazon das Kaufverhalten seiner Kunden analysieren und nachvollziehen. Die dabei anfallenden Informationen werden dann verwendet, um ihnen angepasste Werbemittel an anderen Orten im Web anzuzeigen - so wie es Google anhand der Suchanfragen und des Surf-Verhaltens seiner Nutzer mit AdSense macht.
Amazons neues Werbenetzwerk soll sich in Plattformen wie Google AdX und PubMatic einklinken können, um so Werbung außerhalb der eigenen Webangebote zu vertreiben. Der Online-Händler wird dabei allerdings offenbar sehr vorsichtig mit den Daten seiner Kunden umgehen, denn Namen und bisherige Käufe einzelner Kunden bleiben unter Verschluss.
Stattdessen werden die Werbetreibenden, die Amazons neue Plattform nutzen, ihre Werbemittel lediglich in recht allgemeinen Kategorien wie Geschlecht, Alter, Land oder Staat und Produktinteressen einordnen können, um bestimmte Kundengruppen damit anzusprechen, heißt es.
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