Webseiten: Kurze Verzögerungen schrecken User ab
Wenn Geschäfte im Internet gemacht werden sollen, kommt es auf Sekundenbruchteile an. Schon eine geringfügig zu langsame Webseite kann Unternehmen beträchtliche Verluste bescheren.
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Software-Unternehmens Borland. Diese habe gezeigt, dass bereits eine Verzögerung von einer Sekunde bei der Antwortzeit einer Website gravierende Auswirkungen hat, hieß es. So ging beispielsweise die Zahl der Seitenabrufe um 11 Prozent zurück. Weiterhin wurde ein 16-prozentiger Rückgang in der Kundenzufriedenheit und eine um 7 Prozent geringere Konversionsrate, also beispielsweise die Umwandlung eines Interessenten in einen Kunden, gemessen.
Der durchschnittliche Online-Käufer erwartet demnach, dass die Ladezeit einer Website bei zwei Sekunden oder weniger liegt. Nach drei Sekunden verlassen bis zu 40 Prozent der Besucher die Seite und nach nur fünf Sekunden bereits 74 Prozent. Sobald Besucher eine Seite verlassen haben, ist es sehr schwierig, sie wiederzugewinnen. 88 Prozent der Online-Käufer würden eine Website nach einer schlechten Erfahrung nicht erneut aufrufen.
Für Online-Händler bestehe die Herausforderung deshalb darin, Webseiten zu betreiben, die performant sind. Das gilt aber nicht nur für den durchschnittlichen Geschäftstag, sondern zum Beispiel auch für den Traffic saisonaler Lastspitzen wie an Weihnachten oder bei speziellen Promotion-Aktionen, etwa zum Valentinstag, bei denen Überlastungen problemlos abfangen werden müssen. Denn gerade hier reagieren Nutzer oft besonders empfindlich.
"Ein Online-Shop kann noch so interessant sein, wenn er aber langsam ist, wird er von einem User kaum öfter als einmal aufgerufen", kommentierte Christian Rudolph, Leiter des internationalen Borland-Geschäfts, die Ergebnisse. "Durchgängige Performance- und Lasttests sind deshalb ein absolutes Muss." Aber nicht nur dies. Ebenso wichtig sei es inzwischen, dass die Webseiten nicht nur gut laufen und in verschiedenen Browsern keine Probleme machen, sondern auch über mobile Endgräte gut zu nutzen sind.
Der durchschnittliche Online-Käufer erwartet demnach, dass die Ladezeit einer Website bei zwei Sekunden oder weniger liegt. Nach drei Sekunden verlassen bis zu 40 Prozent der Besucher die Seite und nach nur fünf Sekunden bereits 74 Prozent. Sobald Besucher eine Seite verlassen haben, ist es sehr schwierig, sie wiederzugewinnen. 88 Prozent der Online-Käufer würden eine Website nach einer schlechten Erfahrung nicht erneut aufrufen.
Für Online-Händler bestehe die Herausforderung deshalb darin, Webseiten zu betreiben, die performant sind. Das gilt aber nicht nur für den durchschnittlichen Geschäftstag, sondern zum Beispiel auch für den Traffic saisonaler Lastspitzen wie an Weihnachten oder bei speziellen Promotion-Aktionen, etwa zum Valentinstag, bei denen Überlastungen problemlos abfangen werden müssen. Denn gerade hier reagieren Nutzer oft besonders empfindlich.
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Christian Kahle
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