Südkorea: Erpressung von Sex-Chattern nimmt zu
Die Polizei in Südkorea hat Internet-Nutzer davor gewarnt, sich mit völlig fremden Personen auf Sex-Chats via Webcam einzulassen. Daraus entstehen in zunehmendem Maße Erpressungs-Szenarien.
Die absolute Zahl entsprechender Fälle ist zwar noch recht gering, im vergangenen Jahr aber deutlich gestiegen: Von 11 im Vorjahr auf nunmehr über 50. Erfasst sind hierbei natürlich nur jene, die aktenkundig wurden. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, berichtete die südkoreanische 'Straits Times'.
Die Täter in dem Bereich sind Frauen, die ihre späteren Opfer gezielt über verschiedene Kanäle wie Social Networking-Seiten oder andere Communities kontaktieren. Sie verabreden sich dann zu erotischen Webcam-Chats. Die Täterinnen beginnen sich in diesen dann auszuziehen und fordern ihren Gesprächspartner auf, selbiges zu tun.
Die Übertragung wird dabei komplett aufgezeichnet. Ist ausreichend eindeutiges Material vorhanden, wird der Chat abgebrochen. Anschließend werden die Videos beispielsweise erst einmal nur mit einem passwortgeschützten Zugang auf YouTube hochgeladen. Die Betroffenen erhalten dann eine Nachricht mit dem Verweis auf das Video und die Drohung, dies zu veröffentlichen, wenn nicht eine bestimmte Summe gezahlt wird.
Die Polizei steht dieser Masche derzeit weitgehend ratlos gegenüber, da die Täterinnen oft selbst nicht aus Südkorea, sondern aus verschiedenen anderen asiatischen Staaten stammen. Bei solchen vergleichsweise kleinen Betrugsfällen ist es recht unwahrscheinlich, dass sich ausländische Behörden im Rahmen der Amtshilfe besonders viel Mühe bei den weiteren Ermittlungen geben.
In einem Fall konnte aber auch ein Pärchen in Südkorea dingfest gemacht werden, bei dem der Mann seine Freundin überredet hatte, auf diese Weise an Geld zu gelangen. Die beiden versuchten, einem Studenten über einen Zeitraum von Monaten hinweg stolze 97.000 Dollar abzupressen - womit sie letztlich schließlich deutlich überzogen.
Die Täter in dem Bereich sind Frauen, die ihre späteren Opfer gezielt über verschiedene Kanäle wie Social Networking-Seiten oder andere Communities kontaktieren. Sie verabreden sich dann zu erotischen Webcam-Chats. Die Täterinnen beginnen sich in diesen dann auszuziehen und fordern ihren Gesprächspartner auf, selbiges zu tun.
Die Übertragung wird dabei komplett aufgezeichnet. Ist ausreichend eindeutiges Material vorhanden, wird der Chat abgebrochen. Anschließend werden die Videos beispielsweise erst einmal nur mit einem passwortgeschützten Zugang auf YouTube hochgeladen. Die Betroffenen erhalten dann eine Nachricht mit dem Verweis auf das Video und die Drohung, dies zu veröffentlichen, wenn nicht eine bestimmte Summe gezahlt wird.
Die Polizei steht dieser Masche derzeit weitgehend ratlos gegenüber, da die Täterinnen oft selbst nicht aus Südkorea, sondern aus verschiedenen anderen asiatischen Staaten stammen. Bei solchen vergleichsweise kleinen Betrugsfällen ist es recht unwahrscheinlich, dass sich ausländische Behörden im Rahmen der Amtshilfe besonders viel Mühe bei den weiteren Ermittlungen geben.
In einem Fall konnte aber auch ein Pärchen in Südkorea dingfest gemacht werden, bei dem der Mann seine Freundin überredet hatte, auf diese Weise an Geld zu gelangen. Die beiden versuchten, einem Studenten über einen Zeitraum von Monaten hinweg stolze 97.000 Dollar abzupressen - womit sie letztlich schließlich deutlich überzogen.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Home Assistant 2026.9 :: Viele neue Details - sowie 13 neue Integratio
d-hubs - Gestern 18:02 Uhr -
Problem mit Zugriff auf Microsoft Dienste/ Anwendungen
Justuv - Gestern 17:35 Uhr -
LibreOffice News: V 26.2.6 steht nun zum Download bereit
d-hubs - Gestern 05:23 Uhr -
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
Mannitwo - Vorgestern 17:23 Uhr -
ODF statt Lock-in: Wer kontrolliert wirklich unsere Dokumente?
d-hubs - 05.09. 22:46 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen