E-Plus droht in die Niedrigpreis-Falle zu tappen
Der Mobilfunkbetreiber E-Plus konnte seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr zwar noch etwas ausbauen, hat aber zunehmend mit dem harten Konkurrenzkampf in dem Sektor zu tun.
Das spiegelt sich vor allem in den sinkenden Durchschnittseinnahmen pro Nutzer und Monat wieder. Das Unternehmen setzte lange darauf, vor allem die Discount-Marken preiswert mit grundlegenden Diensten versorgen zu können. Daher ist man im Gegensatz zu den Wettbewerbern kaum in der Lage, Kunden an sich zu binden, die Premium-Preise bezahlen.
So fiel der Umsatz von 12 auf 11 Euro pro Monat und Kunde. Während die Prepaid-Angebote hier auf niedrigem Niveau von 6 Euro stabil blieben, gingen die Einnahmen mit Vertragskunden von 23 auf 21 Euro zurück. Dabei machen die Datendienste weiterhin einen deutlich steigenden Anteil aus, teilte das Unternehme im Rahmen seiner Bilanzpräsentation mit. 23,4 Millionen SIM-Karten waren zum Jahresabschluss im E-Plus-Netz aktiv, das sind 3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Im gesamten Geschäftsjahr konnte der Umsatz so um 5 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro ausgebaut werden. Die Einnahmen direkt aus den Mobilfunkdiensten stiegen dabei aber nur um 1,6 Prozent auf 3,15 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) sank dabei um 4,7 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro.
Das ist letztlich auch auf die steigenden Ausgaben für den Netzausbau zurückzuführen. Während es lange darum ging, lediglich den Mainstream-Kunden mit billigen Basis-Diensten zu versorgen, zeigt sich inzwischen, dass in der Breite schnelle Datenverbindungen immer wichtiger werden. Darauf musste E-Plus entsprechend reagieren und steckte rund 600 Millionen Euro in die Aufwertung der Infrastruktur.
Den Angaben zufolge seien so im Jahresschnitt wöchentlich 35 Sendemasten mit HSPA-Technologie ausgestattet worden, womit zumindest die schnelleren 3G-Angebote offeriert werden können. Beim neuen Mobilfunkstandard LTE ist E-Plus erst einmal noch außen vor, will aber später ebenfalls in die Technik einsteigen.
So fiel der Umsatz von 12 auf 11 Euro pro Monat und Kunde. Während die Prepaid-Angebote hier auf niedrigem Niveau von 6 Euro stabil blieben, gingen die Einnahmen mit Vertragskunden von 23 auf 21 Euro zurück. Dabei machen die Datendienste weiterhin einen deutlich steigenden Anteil aus, teilte das Unternehme im Rahmen seiner Bilanzpräsentation mit. 23,4 Millionen SIM-Karten waren zum Jahresabschluss im E-Plus-Netz aktiv, das sind 3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Im gesamten Geschäftsjahr konnte der Umsatz so um 5 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro ausgebaut werden. Die Einnahmen direkt aus den Mobilfunkdiensten stiegen dabei aber nur um 1,6 Prozent auf 3,15 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) sank dabei um 4,7 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro.
Das ist letztlich auch auf die steigenden Ausgaben für den Netzausbau zurückzuführen. Während es lange darum ging, lediglich den Mainstream-Kunden mit billigen Basis-Diensten zu versorgen, zeigt sich inzwischen, dass in der Breite schnelle Datenverbindungen immer wichtiger werden. Darauf musste E-Plus entsprechend reagieren und steckte rund 600 Millionen Euro in die Aufwertung der Infrastruktur.
Den Angaben zufolge seien so im Jahresschnitt wöchentlich 35 Sendemasten mit HSPA-Technologie ausgestattet worden, womit zumindest die schnelleren 3G-Angebote offeriert werden können. Beim neuen Mobilfunkstandard LTE ist E-Plus erst einmal noch außen vor, will aber später ebenfalls in die Technik einsteigen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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