E-Plus-Chef: Vorerst keine Preiserhöhungen geplant
Durch den Zusammenschluss von E-Plus mit O2 soll es für die Kunden vorerst keine größeren Änderungen geben. Das sicherte KPN-Vorstand und E-Plus-Chef Thorsten Dirks zu.
Dirks versprach hinsichtlich der aktuellen Fusion, dass die zahlreichen E-Plus-Marken wie Base, Simyo oder Blau.de auch nach dem geplanten Zusammenschluss mit O2 erhalten bleiben. "An der Mehrmarkenstrategie wird sich nichts ändern. Das ist unser Erfolgsrezept", sagte er in einem Interview, das in der heutigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel veröffentlicht wurde.
Zudem wolle die neue Gesellschaft auch weiterhin als "aggressiver Herausforderer" auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt agieren und den Platzhirschen Vodafone und Deutsche Telekom nun auf "Augenhöhe" Konkurrenz machen. Preiserhöhungen für die rund 43 Millionen Kunden des fusionierten Unternehmens schloss Dirks vorerst aus.
Die Konsolidierungswelle auf dem europäischen Mobilfunkmarkt wird laut dem Manager in den nächsten Wochen und Monaten wohl weitergehen. Die Übernahme seines Mobilfunk-Unternehmens in Deutschland durch den spanischen Konzern Telefonica werde angesichts der Situation auf dem europäischen Markt voraussichtlich kein Einzelfall bleiben, zeigt sich der E-Plus-Chef überzeugt.
"In Europa gibt es mehr als 50 Mobilfunkfirmen. In bevölkerungsreichen Ländern wie China, Indien oder den USA sind es eine Handvoll. Ich glaube, dass man einen funktionierenden Wettbewerb mit deutlich weniger Anbietern sicherstellen kann", sagte Dirks .
In Europa wirkt noch immer die Zeit nach, in der die Telekommunikation durch Staatsunternehmen organisiert wurde. Nach den Privatisierungswellen in den 1990er Jahren entstanden so zahlreiche nationale Konzerne, die nach und nach auf dem Kontinent expandierten. So könnte es jetzt zu einer zweiten Stufe kommen, in der die großen Mobilfunkbetreiber sich nicht nur kleinere, unabhängige Anbieter einverleiben, sondern auch Zusammenschlüsse unter internationalen Konkurrenten stattfinden. Der Deal zwischen der Telefonica und KPN wäre damit nur der Startschuss.
Zudem wolle die neue Gesellschaft auch weiterhin als "aggressiver Herausforderer" auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt agieren und den Platzhirschen Vodafone und Deutsche Telekom nun auf "Augenhöhe" Konkurrenz machen. Preiserhöhungen für die rund 43 Millionen Kunden des fusionierten Unternehmens schloss Dirks vorerst aus.
Die Konsolidierungswelle auf dem europäischen Mobilfunkmarkt wird laut dem Manager in den nächsten Wochen und Monaten wohl weitergehen. Die Übernahme seines Mobilfunk-Unternehmens in Deutschland durch den spanischen Konzern Telefonica werde angesichts der Situation auf dem europäischen Markt voraussichtlich kein Einzelfall bleiben, zeigt sich der E-Plus-Chef überzeugt.
"In Europa gibt es mehr als 50 Mobilfunkfirmen. In bevölkerungsreichen Ländern wie China, Indien oder den USA sind es eine Handvoll. Ich glaube, dass man einen funktionierenden Wettbewerb mit deutlich weniger Anbietern sicherstellen kann", sagte Dirks .
In Europa wirkt noch immer die Zeit nach, in der die Telekommunikation durch Staatsunternehmen organisiert wurde. Nach den Privatisierungswellen in den 1990er Jahren entstanden so zahlreiche nationale Konzerne, die nach und nach auf dem Kontinent expandierten. So könnte es jetzt zu einer zweiten Stufe kommen, in der die großen Mobilfunkbetreiber sich nicht nur kleinere, unabhängige Anbieter einverleiben, sondern auch Zusammenschlüsse unter internationalen Konkurrenten stattfinden. Der Deal zwischen der Telefonica und KPN wäre damit nur der Startschuss.
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Christian Kahle
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