RIM: Verkauf der Hardware-Sparte ist eine Option
Thorsten Heins, Chief Executive Officer (CEO) des BlackBerry-Herstellers Research in Motion, kann sich vorstellen, die neueste Version des Betriebssystems an andere Hersteller zu lizensieren. Eine weitere Option ist der Verkauf der RIM-Hardware-Sparte.
In einem Interview mit der Tageszeitung 'Die Welt' gab der Deutsche Thorsten Heins, der seit einem Jahr an der Spitze des kanadischen Unternehmens steht, einen Ausblick auf seine Pläne mit der neuesten Version des BlackBerry-Betriebssystems.
Heins erläuterte unter anderem, warum die Entwicklung von BlackBerry 10, das Mittwoch in einer Woche offiziell enthüllt wird, so lange gedauert habe. Man habe sich absichtlich die Zeit genommen, um ein System zu entwickeln, das auch noch "nächsten zehn Jahre zukunftssicher" sei. Dabei soll es nicht nur in Smartphones zum Einsatz kommen, Heins erwähnte in diesem Zusammenhang auch Autos.
RIM-CEO Thorsten Heins
Nach der Veröffentlichung von BlackBerry 10 wolle man zunächst beweisen, dass die Plattform "großes Potenzial" habe. Ist dieser einmal erbracht, so ist es denkbar, dass das Betriebssystem an andere Hardware-Hersteller lizensiert werden könnte - bisher stellt einzig RIM BlackBerry-Smartphones her. Der RIM-CEO will aber vor allem Hektik vermeiden und keine überstürzte Entscheidung riskieren: Einen Verkauf der Hardware-Produktion schloss er dabei nicht aus, man will es sich aber eben vorher genau überlegen.
Der RIM-Chef ist jedenfalls zuversichtlich: Man habe etwa 80 Millionen Nutzer weltweit, diese wolle man auch nicht enttäuschen. Heins sagte zudem, dass sein Unternehmen sich vom Ruf eines reinen Business-Phone-Herstellers bereits gelöst habe und BlackBerrys in vielen Ländern vor allem für Messeging genutzt würden.
Einen Seitenhieb gab es vom RIM-Chef übrigens obendrauf bzw. zum Schluss: Auf die Frage nach den derzeit ständig hochkochenden Patentstreitigkeiten sagte Heins, dass er zwar für den Schutz von geistigem Eigentum sei, man aber die "Kirche im Dorf lassen" müsse und nur das schützten sollte, das auch wichtig für Innovation sei. Heins: "Ich finde es schon fragwürdig, dass runde Ecken eine solche Bedeutung gewinnen können."
Siehe auch: BlackBerry 10 wird am 30. Januar vorgestellt
Heins erläuterte unter anderem, warum die Entwicklung von BlackBerry 10, das Mittwoch in einer Woche offiziell enthüllt wird, so lange gedauert habe. Man habe sich absichtlich die Zeit genommen, um ein System zu entwickeln, das auch noch "nächsten zehn Jahre zukunftssicher" sei. Dabei soll es nicht nur in Smartphones zum Einsatz kommen, Heins erwähnte in diesem Zusammenhang auch Autos.
RIM-CEO Thorsten Heins
Nach der Veröffentlichung von BlackBerry 10 wolle man zunächst beweisen, dass die Plattform "großes Potenzial" habe. Ist dieser einmal erbracht, so ist es denkbar, dass das Betriebssystem an andere Hardware-Hersteller lizensiert werden könnte - bisher stellt einzig RIM BlackBerry-Smartphones her. Der RIM-CEO will aber vor allem Hektik vermeiden und keine überstürzte Entscheidung riskieren: Einen Verkauf der Hardware-Produktion schloss er dabei nicht aus, man will es sich aber eben vorher genau überlegen.
Der RIM-Chef ist jedenfalls zuversichtlich: Man habe etwa 80 Millionen Nutzer weltweit, diese wolle man auch nicht enttäuschen. Heins sagte zudem, dass sein Unternehmen sich vom Ruf eines reinen Business-Phone-Herstellers bereits gelöst habe und BlackBerrys in vielen Ländern vor allem für Messeging genutzt würden.
Einen Seitenhieb gab es vom RIM-Chef übrigens obendrauf bzw. zum Schluss: Auf die Frage nach den derzeit ständig hochkochenden Patentstreitigkeiten sagte Heins, dass er zwar für den Schutz von geistigem Eigentum sei, man aber die "Kirche im Dorf lassen" müsse und nur das schützten sollte, das auch wichtig für Innovation sei. Heins: "Ich finde es schon fragwürdig, dass runde Ecken eine solche Bedeutung gewinnen können."
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