Blackberrys verlieren ihren Kern-Markt ans iPhone
Der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) verliert auch zunehmend seine letzte Bastion: Die Business-Kunden. Diese wechseln nun ebenfalls zu iPhones und Android-Geräten.
Bis zu diesem Jahr konnte RIM zumindest in diesem Sektor seine Vormachtstellung halten - aber dies ist nun nach Einschätzung der Marktforscher von IDC vorbei. Wo Firmen sich vor einiger Zeit noch für Blackberrys entschieden, würden sie nun "in Scharen" iPhones kaufen, zitiert die 'Computerworld' die Analysten. Geht es um Einzelkäufe hat hingegen Android die Nase vorn.
Konkret gehen die Marktforscher davon aus, dass von den 351,9 prognostizierten Android-Smartphones etwa 87,7 Millionen an berufliche Einzelkäufer gehen werden. Weitere 15,1 Millionen werden von Firmenkunden erworben. Im Gegensatz dazu gehen wohl von den 78,6 Millionen iPhones rund 37,1 Millionen zu Freiberuflern und ähnlichen Nutzern. Von den Unternehmenskunden wird mit 31,1 Millionen Stück voraussichtlich fast eine doppelt so hohe Nachfrage wie im Android-Bereich ausgehen.
Wie die Marktforscher weiter ausführten, werden die iPhones und Android-Geräte, die von Firmenkunden und beruflichen Nutzern erworben werden, zusammengenommen erstmals eine höhere Zahl aufweisen, als die Blackberrys von Research in Motion.
Bei der IDC geht man davon aus, dass das iPhone in den kommenden Jahren den Markt für Firmenkunden beherrschen wird. Im Jahr 2016 werden voraussichtlich 68,9 Millionen Geräte in dem Bereich verkauft werden können. Der Blackberry wird dann voraussichtlich noch auf Verkaufszahlen von 22,4 Millionen Stück kommen.
"Blackberrys sind nach wie vor der Gold-Standard, was die Sicherheit angeht", so die Einschätzung der IDC. Allerdings werde im Unternehmensumfeld mittlerweile die mittelfristige Überlebensfähigkeit der Plattform angezweifelt, was sich mit den längerfristigen Planungen auf Firmenebene nicht verträgt.
Bei Android sei hingegen das Gegenteil das Problem. Die Plattform verfüge über einen soliden und lebendigen Entwicklerstamm und wird noch lange da sein. Allerdings führt die Fragmentierung und das Verteilsystem für Updates bei Firmenkunden zu Bedenken hinsichtlich der Sicherheit. Bei Apple seien beide Faktoren relativ gut ausgeprägt - und hinzu kommt natürlich eine gewisse Statussymbolik, die insbesondere auf Management-Ebene geschätzt wird. Letztlich beruhen die Zahlen allerdings aktuell darauf, so die IDC, das Windows Phone nicht berücksichtigt wird - denn dazu lassen sich noch keine belastbaren Fakten erheben.
Konkret gehen die Marktforscher davon aus, dass von den 351,9 prognostizierten Android-Smartphones etwa 87,7 Millionen an berufliche Einzelkäufer gehen werden. Weitere 15,1 Millionen werden von Firmenkunden erworben. Im Gegensatz dazu gehen wohl von den 78,6 Millionen iPhones rund 37,1 Millionen zu Freiberuflern und ähnlichen Nutzern. Von den Unternehmenskunden wird mit 31,1 Millionen Stück voraussichtlich fast eine doppelt so hohe Nachfrage wie im Android-Bereich ausgehen.
Wie die Marktforscher weiter ausführten, werden die iPhones und Android-Geräte, die von Firmenkunden und beruflichen Nutzern erworben werden, zusammengenommen erstmals eine höhere Zahl aufweisen, als die Blackberrys von Research in Motion.
Bei der IDC geht man davon aus, dass das iPhone in den kommenden Jahren den Markt für Firmenkunden beherrschen wird. Im Jahr 2016 werden voraussichtlich 68,9 Millionen Geräte in dem Bereich verkauft werden können. Der Blackberry wird dann voraussichtlich noch auf Verkaufszahlen von 22,4 Millionen Stück kommen.
"Blackberrys sind nach wie vor der Gold-Standard, was die Sicherheit angeht", so die Einschätzung der IDC. Allerdings werde im Unternehmensumfeld mittlerweile die mittelfristige Überlebensfähigkeit der Plattform angezweifelt, was sich mit den längerfristigen Planungen auf Firmenebene nicht verträgt.
Bei Android sei hingegen das Gegenteil das Problem. Die Plattform verfüge über einen soliden und lebendigen Entwicklerstamm und wird noch lange da sein. Allerdings führt die Fragmentierung und das Verteilsystem für Updates bei Firmenkunden zu Bedenken hinsichtlich der Sicherheit. Bei Apple seien beide Faktoren relativ gut ausgeprägt - und hinzu kommt natürlich eine gewisse Statussymbolik, die insbesondere auf Management-Ebene geschätzt wird. Letztlich beruhen die Zahlen allerdings aktuell darauf, so die IDC, das Windows Phone nicht berücksichtigt wird - denn dazu lassen sich noch keine belastbaren Fakten erheben.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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