Microsoft gratuliert Windows RT-Hacker zum Erfolg
Microsoft hat dem Entwickler der ersten "Jailbreak"-Methode für sein neues Tablet-Betriebssystem Windows RT zu seinem Erfolg gratuliert. Gleichzeitig erklärte das Unternehmen, dass der Ansatz im Alltag wohl kaum von Nutzen sein werde.
In einer Stellungnahme gegenüber dem US-Technikblog 'The Verge' ließ ein Sprecher verlauten, dass man für den Einfallsreichtum der Entwickler und den Aufwand, mit dem der ganze Vorgang zur Umgehung der App-Signaturen dokumentiert wurde, nur Beifall pflichten könne.
Microsoft geht jedoch davon aus, dass die Methode, mit der unsignierte Apps unter Windows RT zum Laufen gebracht werden können, nicht vom Durchschnittsanwender umgesetzt werden könnte, weil der Aufwand zu groß ist. Das Vorhaben würde lokalen Zugriff auf ein System, lokale Administratorrechte und einen Debugger voraussetzen, um zu funktionieren.
Gleichzeitig stellte Microsoft eine baldige Beseitigung der Schwachstelle in Aussicht, indem man erklärte, dass die von den Hackern genutzte Lücke in künftigen Ausgaben von Windows RT nicht mehr vorhanden sein würde. Ob und wann der Softwarekonzern ein entsprechendes Update veröffentlichen will, ließ man allerdings offen.
Bisher ist noch nicht klar, wie nützlich der sogenannte "Jailbreak" bei der ARM-Variante von Windows 8 tatsächlich ist. So gibt es bisher keinerlei ARM-kompatible Desktop-Anwendungen für Windows RT, abgesehen von Microsofts eigenem Büropaket Office 2013 und den bei WinRT ab Werk vorhandenen kleineren Anwendungen.
Der Entwickler "Clrokr" hatte über ein Blog eine Anleitung zur Umgehung der App-Signierung unter Windows RT veröffentlicht, bei der der "Jailbreak" aber nur bis zum nächsten Neustart des jeweiligen Rechners funktioniert. Er bezeichnete seine Erkenntnisse als Beleg dafür, dass Microsoft die Installation von Desktop-Anwendungen unter Windows RT in entsprechenden ARM-kompatiblen Varianten nur wegen einer "schlechten Marketing-Entscheidung" nicht erlaubt.
Microsoft geht jedoch davon aus, dass die Methode, mit der unsignierte Apps unter Windows RT zum Laufen gebracht werden können, nicht vom Durchschnittsanwender umgesetzt werden könnte, weil der Aufwand zu groß ist. Das Vorhaben würde lokalen Zugriff auf ein System, lokale Administratorrechte und einen Debugger voraussetzen, um zu funktionieren.
Gleichzeitig stellte Microsoft eine baldige Beseitigung der Schwachstelle in Aussicht, indem man erklärte, dass die von den Hackern genutzte Lücke in künftigen Ausgaben von Windows RT nicht mehr vorhanden sein würde. Ob und wann der Softwarekonzern ein entsprechendes Update veröffentlichen will, ließ man allerdings offen.
Bisher ist noch nicht klar, wie nützlich der sogenannte "Jailbreak" bei der ARM-Variante von Windows 8 tatsächlich ist. So gibt es bisher keinerlei ARM-kompatible Desktop-Anwendungen für Windows RT, abgesehen von Microsofts eigenem Büropaket Office 2013 und den bei WinRT ab Werk vorhandenen kleineren Anwendungen.
Der Entwickler "Clrokr" hatte über ein Blog eine Anleitung zur Umgehung der App-Signierung unter Windows RT veröffentlicht, bei der der "Jailbreak" aber nur bis zum nächsten Neustart des jeweiligen Rechners funktioniert. Er bezeichnete seine Erkenntnisse als Beleg dafür, dass Microsoft die Installation von Desktop-Anwendungen unter Windows RT in entsprechenden ARM-kompatiblen Varianten nur wegen einer "schlechten Marketing-Entscheidung" nicht erlaubt.
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