Netbooks haben PC-Markt für Windows 8 zerstört
Windows 8 konnte bei den Verkaufszahlen in den ersten Monaten seit der Markteinführung im Oktober nicht mit seinem Vorgänger Windows 7 mithalten. Die Gründe dafür sind vielfältig, eine der Ursachen sollen jedoch die bisher millionenfach verkauften Netbooks sein.
Nach Einschätzung von Microsoft-Spezialist Paul Thurrott konnte Windows 7 vor allem deshalb über die drei Jahre seit seiner Einführung konstante Verkaufszahlen von rund 20 Millionen Lizenzen pro Monat verzeichnen, weil das Betriebssystem auf zahllosen besonders günstigen Netbooks vorinstalliert wurde.
Thurrott zufolge hatten die Netbooks einen sehr großen Anteil an der Gesamtzahl der verkauften Systeme, können jedoch nur in den seltensten Fällen auf das neue Windows 8 aktualisiert werden. Die Besitzer der Geräte, die vor allem in aufstrebenden Märkten und Entwicklungsländern Erfolge feierten, könnten also selbst dann nicht auf das neue Betriebssystem wechseln, wenn sie dies wünschen würden.
Die Niedrigpreispolitik bei den Rechnern mit Windows 7 habe nun Folgen für Windows 8, so Thurrott. Da die Kunden sich daran gewöhnt hätten, nur geringe Preise für einen Windows-PC zahlen zu müssen, würden sie vor dem Kauf der neuen, noch recht teuren Systeme mit Windows 8 zurückschrecken.
Die Misere sei allein schon an den niedrigen Durchschnittspreisen zu erkennen. Während der Durchschnittspreis bei Apples MacBooks mit 1419 Dollar nach Angaben von Marktbeobachtern sehr hoch ist, liegt der durchschnittliche Verkaufspreis bei Windows-Notebooks derzeit bei gerade einmal 420 Dollar.
Da Windows 8 wegen seiner Touch-Ausrichtung jedoch vor allem auf Geräten mit Touchscreen komfortabel genutzt werden kann, bremsen deren hohe Preise den Absatz des neuen Betriebssystems. Weil die Touchscreens eine Mindestauflösung von 1366x768 Pixeln haben müssen und außerdem die Produktionskosten der Notebooks erhöhen, müssen die Hersteller die Endkundenpreise dementsprechend höher ansetzen.
Da die Kunden jedoch nicht bereit sind, für einen Touchscreen zusätzliches Geld auszugeben und keinen Vorteil im Betrieb von Windows 8 auf Geräten ohne Touch-Unterstützung sehen, zögern sie beim Kauf neuer PCs. Thurrott geht davon aus, dass die einzig mögliche schnelle Lösung in einer raschen Senkung der Preise von Touchscreen-Notebooks besteht.
Das Marktforschungsunternehmen NPD Group hatte in einem nicht-öffentlichen Bericht jüngst ebenfalls festgestellt, dass die Netbooks dem PC-Markt einen Schaden von nicht zu kalkulierendem Ausmaß zugefügt haben. Microsoft und seine Hardware-Partner arbeiten früheren Berichten zufolge derzeit unter Hochdruck daran, das Preisniveau von Windows 8-PCs und -Tablets zu senken, um die Verkäufe anzukurbeln.
Thurrott zufolge hatten die Netbooks einen sehr großen Anteil an der Gesamtzahl der verkauften Systeme, können jedoch nur in den seltensten Fällen auf das neue Windows 8 aktualisiert werden. Die Besitzer der Geräte, die vor allem in aufstrebenden Märkten und Entwicklungsländern Erfolge feierten, könnten also selbst dann nicht auf das neue Betriebssystem wechseln, wenn sie dies wünschen würden.
Die Niedrigpreispolitik bei den Rechnern mit Windows 7 habe nun Folgen für Windows 8, so Thurrott. Da die Kunden sich daran gewöhnt hätten, nur geringe Preise für einen Windows-PC zahlen zu müssen, würden sie vor dem Kauf der neuen, noch recht teuren Systeme mit Windows 8 zurückschrecken.
Die Misere sei allein schon an den niedrigen Durchschnittspreisen zu erkennen. Während der Durchschnittspreis bei Apples MacBooks mit 1419 Dollar nach Angaben von Marktbeobachtern sehr hoch ist, liegt der durchschnittliche Verkaufspreis bei Windows-Notebooks derzeit bei gerade einmal 420 Dollar.
Da Windows 8 wegen seiner Touch-Ausrichtung jedoch vor allem auf Geräten mit Touchscreen komfortabel genutzt werden kann, bremsen deren hohe Preise den Absatz des neuen Betriebssystems. Weil die Touchscreens eine Mindestauflösung von 1366x768 Pixeln haben müssen und außerdem die Produktionskosten der Notebooks erhöhen, müssen die Hersteller die Endkundenpreise dementsprechend höher ansetzen.
Da die Kunden jedoch nicht bereit sind, für einen Touchscreen zusätzliches Geld auszugeben und keinen Vorteil im Betrieb von Windows 8 auf Geräten ohne Touch-Unterstützung sehen, zögern sie beim Kauf neuer PCs. Thurrott geht davon aus, dass die einzig mögliche schnelle Lösung in einer raschen Senkung der Preise von Touchscreen-Notebooks besteht.
Das Marktforschungsunternehmen NPD Group hatte in einem nicht-öffentlichen Bericht jüngst ebenfalls festgestellt, dass die Netbooks dem PC-Markt einen Schaden von nicht zu kalkulierendem Ausmaß zugefügt haben. Microsoft und seine Hardware-Partner arbeiten früheren Berichten zufolge derzeit unter Hochdruck daran, das Preisniveau von Windows 8-PCs und -Tablets zu senken, um die Verkäufe anzukurbeln.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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