Telekom: 100 Städte sind mit 100-MBit-LTE versorgt
Die Deutsche Telekom hat eines ihrer Jahresziele erreicht: Das Unternehmen konnte nun vermelden, dass inzwischen 100 Städte im Land mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE in der höchsten Ausbaustufe versorgt werden.
Hier setzt die Telekom jeweils auf Anlagen, die im 1.800-Megahertz-Band funken. Unter optimalen Bedingungen sind damit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich. Allerdings musste der Konzern dabei auch einräumen, dass es hier in erster Linie um die Innenstädte geht und einige Randgebiete gerade in Großstädten wie Berlin noch nicht ausreichend erschlossen sein können.
Auch im kommenden Jahr will die Telekom den LTE-Ausbau - sowohl in Ballungsgebieten als auch in ländlichen Regionen - weiter vorantreiben. Auf dem Land setzt das Unternehmen dabei vor allem auf Breitband-LTE. Diese Variante funkt in niedrigeren Frequenzbändern und hat eine größere Reichweite. Sie ist damit eher für die Flächenversorgung geeignet und bietet Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde. Damit werden Schritt für Schritt die sogenannten "weißen Flecken" in der Versorgung mit kabelgebundenem Breitband geschlossen.
In den Städten soll hingegen weiterhin das 1.800-Megahertz-Band im Mittelpunkt stehen. Hier verspricht sich das Unternehmen durchaus Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz, die nicht auf diesen Frequenzbereich zugreifen kann. Diese sind somit auch nicht in der Lage, Nutzern von Apples populären iPhones und iPads LTE-Anbindungen zur Verfügung zu stellen, deren Technik nur diesen Bereich nutzt.
Für die Anwender gibt es allerdings noch einige Hürden, die mit der Zeit fallen müssen, um LTE zu einem Massenprodukt zu machen. So sind derzeit die Tarife für eine Nutzung der höchsten Bandbreiten noch recht teuer. Ein weiteres Problem sind die relativ geringen Traffic-Limits, nach deren Überschreiten eine Drosselung der Geschwindigkeit erfolgt. Im Extremfall und bei Nutzung der höchsten Bandbreite kann das Monats-Volumen in nicht einmal einer Minute aufgebraucht sein.
Auch im kommenden Jahr will die Telekom den LTE-Ausbau - sowohl in Ballungsgebieten als auch in ländlichen Regionen - weiter vorantreiben. Auf dem Land setzt das Unternehmen dabei vor allem auf Breitband-LTE. Diese Variante funkt in niedrigeren Frequenzbändern und hat eine größere Reichweite. Sie ist damit eher für die Flächenversorgung geeignet und bietet Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde. Damit werden Schritt für Schritt die sogenannten "weißen Flecken" in der Versorgung mit kabelgebundenem Breitband geschlossen.
In den Städten soll hingegen weiterhin das 1.800-Megahertz-Band im Mittelpunkt stehen. Hier verspricht sich das Unternehmen durchaus Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz, die nicht auf diesen Frequenzbereich zugreifen kann. Diese sind somit auch nicht in der Lage, Nutzern von Apples populären iPhones und iPads LTE-Anbindungen zur Verfügung zu stellen, deren Technik nur diesen Bereich nutzt.
Für die Anwender gibt es allerdings noch einige Hürden, die mit der Zeit fallen müssen, um LTE zu einem Massenprodukt zu machen. So sind derzeit die Tarife für eine Nutzung der höchsten Bandbreiten noch recht teuer. Ein weiteres Problem sind die relativ geringen Traffic-Limits, nach deren Überschreiten eine Drosselung der Geschwindigkeit erfolgt. Im Extremfall und bei Nutzung der höchsten Bandbreite kann das Monats-Volumen in nicht einmal einer Minute aufgebraucht sein.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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