Spielehersteller THQ muss Insolvenz anmelden

Der bekannte Spielehersteller THQ hat Insolvenz angemeldet und hofft nun, mit Unterstützung von außen zu überleben. Die verbleibenden Werte des Unternehmens werden nun von dem privaten Investor Clearlake Capital Group übernommen.
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THQ
Wie THQ nach Angaben des 'Wall Street Journal' mitteilte, zahlt Clearlake insgesamt rund 60 Millionen US-Dollar für die vier Entwicklungsstudios des Unternehmens und die an den Standorten entwickelten Spieletitel. THQ kann durch den Verkauf diverse länger bestehende Außenstände begleichen.

Das Unternehmen will sich nun mit dem neuen Geld aus der Insolvenz arbeiten und den Verkauf innerhalb von einem Monat über die Bühne bringen. Clearlake und die Bank Wells Fargo geben außerdem rund 37,5 Millionen Dollar zusätzlich, um THQ einen Neustart zu ermöglichen. THQ uDraw Gaming-TablettTHQ Zeichentablett für Spiele THQ ist vor allem für seine Wrestling-Spiele der WWE-Reihe und die "Saints Row"-Serie bekannt. Während der Verkaufsphase sollen die Geschäfte normal weiterlaufen. Die Entwickler arbeiten unterdessen ebenfalls weiter. Entlassungen soll es aufgrund der Insolvenz vorläufig nicht geben.

Aktuell arbeiten die Studios von THQ unter anderem an einem neuen "South Park"-Titel, der auf der bekannten Fernsehsendung basiert. In einer Stellungnahme erklärte Firmenchef Brian Farrell, dass die Insolvenzanmeldung und der Verkauf ein notwendiger Schritt für eine Neuausrichtung sind. Man vertraue in die bestehenden Spielepläne und die zahlreichen talentierten Mitarbeiter.

THQ war in finanzielle Schwierigkeiten geraten, nachdem man die Einführung einige Spiele verschieben und hohe Verluste bekanntgeben musste. Zuletzt hatte sich die Firma von ihrer Abteilung für Kinderspiele getrennt und versucht, sich als Anbieter von Titeln für Jugendliche und Erwachsene neu zu positionieren.

Mit einem Gaming-Tablett namens "uDraw" für Nintendos Wii war THQ gescheitert, was zu einem starken Rückgang des Aktienwertes geführt hatte, weshalb man kurzfristige Gegenmaßnahmen einleiten musste, um nicht von der Technologie-Börse Nasdaq ausgeschlossen zu werden. Seit Anfang des Jahres fiel der Aktienwert um 84 Prozent, bevor der Handel aufgrund der Nachricht von der Insolvenzanmeldung ausgesetzt wurde.
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