THQ: Call of Duty hat dem Shooter-Genre geschadet
Die "Call of Duty"-Reihe bricht praktisch jedes Jahr einen neuen Rekord und hat das Sub-Genre der Militär-Shooter auch nachhaltig geprägt. Doch auch der Einfluss auf Shooter insgesamt ist groß, zu groß, meint THQ-Chefsprecher Huw Beynon.
Wie das britische 'offizielle Xbox-Magazin' berichtet (via 'GameStar'), hat sich der THQ-Mann kritisch zum Thema Call of Duty geäußert. Und zwar wurde Beynon nach seiner Meinung zu aktuellen Militär-Shootern nach dem Vorbild des bekannten Activision-Titels gefragt. Beynon, der auch den kommenden THQ-Shooter "Metro: Last Light" betreut, äußerte seine Kritik durchaus differenziert, womit nicht der Eindruck entsteht, dass er bloß die Konkurrenz schlecht reden wollte.
So ist der THQ-Mann der Meinung, dass sich durch Call of Duty und dessen Riesenerfolg der (militärische) Kampagnen-Aufbau derartiger Spiele stark verändert habe. Beynon meint bzw. hofft, dass die Spieler wieder reif sind für eine erneute Veränderung.
Früher seien Militär-Shooter lediglich eine kleine Unterkategorie gewesen, meint Beynon. Durch CoD habe sich diese Spielart aber "aufgeblasen wie ein Atompilz und definiert nun praktisch das gesamte Genre." Das habe auch alle Erinnerungen an das "ausradiert", was er seinerzeit bei Ego-Shootern großartig und denkwürdig gefunden hat.
Als Beispiele nennt er Titel wie Half-Life, System Shock oder GoldenEye: "Bei diesen Spielen brauchte man nicht zwangsläufig militärisches Material (Anm.: im Sinne von Thematik), sie bedeuteten vielmehr eine Einladung in eine fantastische andersartige Welt, was ja auch die grundsätzliche Idee von Videospielen ist."
Beynon lobte in diesem Zusammenhang einige Spiele, die (wie Metro: Last Light) wieder einen anderen Weg gehen, allen voran den Überraschungs-Hit dieses Jahres, Dishonored. Far Cry 3 und Hitman: Absolution habe er bisher zwar noch nicht gespielt, freut sich aber darauf. Schließlich sei auch das im nächsten Jahr erscheinende Bioshock: Infinite ein Grund zur Vorfreude.
So ist der THQ-Mann der Meinung, dass sich durch Call of Duty und dessen Riesenerfolg der (militärische) Kampagnen-Aufbau derartiger Spiele stark verändert habe. Beynon meint bzw. hofft, dass die Spieler wieder reif sind für eine erneute Veränderung.
Früher seien Militär-Shooter lediglich eine kleine Unterkategorie gewesen, meint Beynon. Durch CoD habe sich diese Spielart aber "aufgeblasen wie ein Atompilz und definiert nun praktisch das gesamte Genre." Das habe auch alle Erinnerungen an das "ausradiert", was er seinerzeit bei Ego-Shootern großartig und denkwürdig gefunden hat.
Als Beispiele nennt er Titel wie Half-Life, System Shock oder GoldenEye: "Bei diesen Spielen brauchte man nicht zwangsläufig militärisches Material (Anm.: im Sinne von Thematik), sie bedeuteten vielmehr eine Einladung in eine fantastische andersartige Welt, was ja auch die grundsätzliche Idee von Videospielen ist."
Beynon lobte in diesem Zusammenhang einige Spiele, die (wie Metro: Last Light) wieder einen anderen Weg gehen, allen voran den Überraschungs-Hit dieses Jahres, Dishonored. Far Cry 3 und Hitman: Absolution habe er bisher zwar noch nicht gespielt, freut sich aber darauf. Schließlich sei auch das im nächsten Jahr erscheinende Bioshock: Infinite ein Grund zur Vorfreude.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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