Instagram-Account löste Randale von Schülern aus
Im schwedischen Göteborg kam es zu aufstandsartigen Szenen wegen eines Instagram-Accounts. Viele jugendliche Schülerinnen sahen sich persönlich betroffen und wollten der vermeintlich Verantwortlichen habhaft werden.
Alles begann damit, als ein Instagram-Nutzer, der offenbar in Kürze die Stadt besuchen wollte, auf abfällige Art danach fragte, wo er denn in Göteborg Mädchen treffen kann. Über einen anderen, anonymen Account wurde geantwortet - mit über 200 Bildern von Mädchen, zumeist im Alter von 13 oder 14 Jahren, inklusive der Namen und Informationen über deren Sexualleben.
Der Account wurde bereits nach relativ kurzer Zeit abgeschaltet, woraufhin die gleichen Inhalte noch einmal als Facebook-Seite auftauchten. Hier eskalierte die Situation zumindest für den Online-Bereich richtig und die Kommentarleisten füllten sich schnell mit gegenseitigen Beschimpfungen und Gewaltandrohungen, berichtete 'The Local'.
Letztlich tauchte eine Veranstaltungs-Seite auf Facebook auf, auf der behauptet wurde, dass eine bestimmte Schülerin hinter der Veröffentlichung der Bilder steckte. Es wurde für den heutigen Morgen dazu mobilisiert, gemeinsam zu ihrer Schule zu gehen. Nach Angaben der Polizei meldeten sich immerhin rund 600 Nutzer, die der Aufforderung nachkommen wollten.
Die Behörden reagierten schnell und sperrten die Umgebung der Schule am Morgen weiträumig ab. Berittene Polizei und andere Einsatzkräfte sollten Zusammenstöße verhindern und dafür sorgen, dass die aufgebrachten Schüler mit Bussen wieder in andere Stadtteile gebracht werden. Dies misslang allerdings gründlich.
"Die Protestierenden traten Laternen um und sprangen auf Autos", berichtete Polizeisprecher Fredrik Dahlgren. "Sie sind regelrecht durchgedreht." Bis zum Mittag konnten die Einsatzkräfte die Situation nicht unter Kontrolle bringen. Erst als die Schüler später in die Innenstadt weiterzogen, beruhigte sich die Lage nach und nach.
Der Account wurde bereits nach relativ kurzer Zeit abgeschaltet, woraufhin die gleichen Inhalte noch einmal als Facebook-Seite auftauchten. Hier eskalierte die Situation zumindest für den Online-Bereich richtig und die Kommentarleisten füllten sich schnell mit gegenseitigen Beschimpfungen und Gewaltandrohungen, berichtete 'The Local'.
Letztlich tauchte eine Veranstaltungs-Seite auf Facebook auf, auf der behauptet wurde, dass eine bestimmte Schülerin hinter der Veröffentlichung der Bilder steckte. Es wurde für den heutigen Morgen dazu mobilisiert, gemeinsam zu ihrer Schule zu gehen. Nach Angaben der Polizei meldeten sich immerhin rund 600 Nutzer, die der Aufforderung nachkommen wollten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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