Instagram: In einer Woche 25% der Nutzer verloren
Der beliebte und mittlerweile zu Facebook gehörende Fotodienst Instagram hat innerhalb nur einer Woche fast ein Viertel alle seiner Nutzer verloren. Grund war die Bekanntgabe der neuen AGB, die viele dazu bewegt hat, ihr Konto zu löschen.
Die Bekanntgabe der neuen Instagram-Nutzungsbedingungen Mitte Dezember hat für viel Aufregung gesorgt: Damals hatte die Mischung aus sozialem Netzwerk und Foto-Filter-Dienst seine angepassten AGB bekannt gegeben. Diese sahen in einer (mittlerweile geänderten) Formulierung vor, dass Instagram bzw. Facebook unter Umständen die Möglichkeit bekommen hätten, die Nutzerfotos kommerziell zu verwerten.
Das hatte für einiges an Aufregung gesorgt und viele bisherige Nutzer zur sofortigen Aufgabe ihres Kontos bewegt. Wie nun die Nachrichtenagentur 'Reuters' unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen AppData berichtet, kann man die Austritte fast schon als Exodus bezeichnen.
AppData hat die (Facebook-)Zugriffe auf Instagram analysiert und herausgefunden, dass sich (mit vergangenen Freitag) nur noch etwa 12,4 Millionen Nutzer bei Instagram eingeloggt haben, eine Woche zuvor waren es immerhin noch 16,4 Millionen Menschen.
Eine Facebook-Sprecherin stellte die AppData-Zahlen bzw. Erkenntnisse in Frage und meinte, dass die Daten "ungenau" seien. Sie verwies auf den Umstand, dass sich lediglich 20 bis 30 Prozent aller Nutzer über ihr Facebook-Konto bei Instagram anmeldeten, weshalb man auf dieser Grundlage keine Rückschlüsse auf die Gesamtzahl ziehen könne.
Das scheinen auch andere AppData-Zahlen zu bestätigen, denn gleichzeitig stellten die Marktforscher für den Zeitraum eines Monats insgesamt einen Anstieg der Nutzerzahlen fest, in dieser Statistik kommt Instagram auf einer Nutzerplus von 1,7 Millionen.
AppData räumte daraufhin ein, dass man sich die Entwicklung jetzt über einen längeren Zeitraum ansehen müsse, auch deshalb, weil die Weihnachtszeit schwer vorhersehbare Effekte auf das Nutzerverhalten hat.
Das hatte für einiges an Aufregung gesorgt und viele bisherige Nutzer zur sofortigen Aufgabe ihres Kontos bewegt. Wie nun die Nachrichtenagentur 'Reuters' unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen AppData berichtet, kann man die Austritte fast schon als Exodus bezeichnen.
AppData hat die (Facebook-)Zugriffe auf Instagram analysiert und herausgefunden, dass sich (mit vergangenen Freitag) nur noch etwa 12,4 Millionen Nutzer bei Instagram eingeloggt haben, eine Woche zuvor waren es immerhin noch 16,4 Millionen Menschen.
Eine Facebook-Sprecherin stellte die AppData-Zahlen bzw. Erkenntnisse in Frage und meinte, dass die Daten "ungenau" seien. Sie verwies auf den Umstand, dass sich lediglich 20 bis 30 Prozent aller Nutzer über ihr Facebook-Konto bei Instagram anmeldeten, weshalb man auf dieser Grundlage keine Rückschlüsse auf die Gesamtzahl ziehen könne.
Das scheinen auch andere AppData-Zahlen zu bestätigen, denn gleichzeitig stellten die Marktforscher für den Zeitraum eines Monats insgesamt einen Anstieg der Nutzerzahlen fest, in dieser Statistik kommt Instagram auf einer Nutzerplus von 1,7 Millionen.
AppData räumte daraufhin ein, dass man sich die Entwicklung jetzt über einen längeren Zeitraum ansehen müsse, auch deshalb, weil die Weihnachtszeit schwer vorhersehbare Effekte auf das Nutzerverhalten hat.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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