Samsung verschiebt wg. Apple-Abgang Fabrikneubau
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung wird den Aufbau seiner nächsten Chipfabrik voraussichtlich verschieben, weil einige Großaufträge durch den US-Computerkonzern Apple in der nächsten Zeit wegfallen.
Ursprünglich sollte die neue Produktionsanlage mit der internen Bezeichnung Line-17 Anfang 2014 die volle Fertigungskapazität erreichen. Samsung hatte für den Bau des neuen Werkes immerhin Investitionen in Höhe von 3,7 Milliarden bis 5,5 Milliarden Dollar veranschlagt. Pro Monat sollte die Fabrik nach ihrer kompletten Fertigstellung rund 80.000 Wafer im 12-Zoll-Format verarbeiten.
Wie das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes' nun aber unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, wird der Bau wohl verschoben. Denn aufgrund des anhaltenden Patentstreites mit dem Konkurrenten Apple zieht dieser wichtige Aufträge von Samsung ab - darunter auch jene zur Auftragsproduktion von Prozessoren für iPhones und iPads. Die Chips sollen zukünftig verstärkt von TSMC produziert werden.
Durch diese Entwicklung wird die Halbleiter-Produktion Samsungs in der kommenden Zeit wohl deutlich weniger stark wachsen als bisher zu erwarten war. Denn das Auftragsvolumen für Apples Mobilgeräte ist durch deren großen Erfolg nicht gerade eine Kleinigkeit. Der Computerkonzern wird den Wechsel wohl vor allem Anfang 2013 in großem Umfang vorantreiben, wenn TSMC seine hochmodernen 20-Nanometer-Produktionsverfahren in die Waagschale werfen kann.
Auch Samsungs neue Fabrik sollte auf 20-Nanometer-Prozesse ausgelegt sein und später auch auf 14 Nanometer heruntergehen. Es ist nicht davon auszugehen, dass der Bau der Anlage vorerst komplett auf Eis gelegt wird. Denn die Produktionsverfahren werden angesichts des schnell wachsenden Marktes für Smartphones und Tablets ohnehin demnächst gebraucht. Beeilen müssen sich die Südkoreaner nun mit dem Bau des Werkes allerdings nicht mehr und können somit an der einen oder anderen Stelle vielleicht auch Kosten reduzieren, die ein zügiger Bau mehr verschlungen hätte.
Wie das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes' nun aber unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, wird der Bau wohl verschoben. Denn aufgrund des anhaltenden Patentstreites mit dem Konkurrenten Apple zieht dieser wichtige Aufträge von Samsung ab - darunter auch jene zur Auftragsproduktion von Prozessoren für iPhones und iPads. Die Chips sollen zukünftig verstärkt von TSMC produziert werden.
Durch diese Entwicklung wird die Halbleiter-Produktion Samsungs in der kommenden Zeit wohl deutlich weniger stark wachsen als bisher zu erwarten war. Denn das Auftragsvolumen für Apples Mobilgeräte ist durch deren großen Erfolg nicht gerade eine Kleinigkeit. Der Computerkonzern wird den Wechsel wohl vor allem Anfang 2013 in großem Umfang vorantreiben, wenn TSMC seine hochmodernen 20-Nanometer-Produktionsverfahren in die Waagschale werfen kann.
Auch Samsungs neue Fabrik sollte auf 20-Nanometer-Prozesse ausgelegt sein und später auch auf 14 Nanometer heruntergehen. Es ist nicht davon auszugehen, dass der Bau der Anlage vorerst komplett auf Eis gelegt wird. Denn die Produktionsverfahren werden angesichts des schnell wachsenden Marktes für Smartphones und Tablets ohnehin demnächst gebraucht. Beeilen müssen sich die Südkoreaner nun mit dem Bau des Werkes allerdings nicht mehr und können somit an der einen oder anderen Stelle vielleicht auch Kosten reduzieren, die ein zügiger Bau mehr verschlungen hätte.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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