iPad-Mini-Ersteindruck:
Edel, aber das Display...
Da ist es also: Jenes Tablet, das Steve Jobs nie haben wollte (sieht man von 0,9 Zoll ab). Seit gestern ist das iPad Mini verfügbar, wir haben uns in einem Apple Store einen kurzen Ersteindruck gemacht.
Der Andrang im Apple Store Bellevue, wo wir das Gerät am ersten Verkaufstag eine Weile begutachtet haben (Betonung liegt auf Ersteindruck, das hier ist explizit kein Test) hielt sich in Grenzen. Das ist aber auch gut so, da auch das iPad Mini "nur" ein Gerät ist und kein religiöses Statement.
Was aber sofort auffällt: Die Verarbeitung ist natürlich top. Wem das Nexus 7 etwas zu viel Kunststoff mitbringt, der wird im iPad Mini eine sicherlich interessante, aber eben auch etwas teurere Alternative vorfinden.
Was neben der tadellosen Verarbeitung außerdem sofort auffällt: Das Ding ist schon spürbar leichter als das Google/Asus-Gerät. Auch wenn es nur etwa 30 Gramm sind, man merkt sie durchaus. Auch die Haptik ist sehr gut, wenngleich anders als beim N7 (der Vergleich mit dem Android-Gerät lässt sich klarerweise nur schwer vermeiden).
Eine vieldiskutierte Eigenheit des Nexus 7 ist ja der vor allem auf der schmalen Seite recht breite Rahmen des Tablets. Dieser ist beim Apple-Gerät etwas dünner, wenn man es mit einer Hand hält, liegt das iPad nicht ganz so gut in der Hand. Schlecht hält es sich deswegen aber natürlich auch nicht. Das ist aber sicherlich auch eine Gewöhnungssache bzw. lässt sich an einem per Kabel gesicherten Gerät auch nicht ganz so gut beurteilen.
Ein Schwachpunkt ist aber sicherlich das Display, das nicht ganz so hoch aufgelöst ist, wie man es mittlerweile gewöhnt ist: 163 ppi sind alles andere als sensationell. Bei kleinen Schriftgrößen ist das absolut auffällig, da müsste das Unternehmen, das besonders laut für Retina getrommelt hat, schon etwas mehr bieten. Das fällt vor allem dann sehr auf, wenn man sich erst einmal an Retina-Auflösung gewöhnt hat. Das ist übrigens auch der erste Eindruck des Kollegen 'Caschy', der sich das iPad Mini ebenfalls im selben Apple Store angesehen hat.
Technisch gibt es dagegen nichts zu meckern. Betriebssystem und Software flutschen wie man es von Apple gewohnt ist, Browser, (vorinstallierte) Spiele und Programme laufen auf dem A5-Prozessor einwandfrei. Über Akkulaufzeit oder die Qualität der Lautsprecher können wir nicht viel sagen, da die Zeit des ersten Hands-On naturgemäß zu kurz war und es im Apple Store zudem zu laut war.
Eine Sache sollte allerdings erwähnt werden, auch im Hinblick auf die Frage (Nexus-7-)Kunststoff oder nicht: So edel das iPad Mini auch wirkt, die Rückseite könnte in der Version Schwarz/Graphit womöglich sehr anfällig für Kratzer sein. Ein Kollege, der sich das 7,9-Zoll-Tablet gekauft hat, musste nach einigen Stunden einen (doch ordentlichen) hässlichen Kratzer am Rand feststellen. Und das obwohl er sich nicht erinnern kann, diesen tatsächlich verursacht zu haben.
Ein Produktionsfehler scheint das aber nicht gewesen zu sein, also musste es "nebenbei" passiert sein. Wie es dazu gekommen ist, kann an dieser Stelle nicht festgestellt werden, schön war der Kratzer aber definitiv nicht. Vor allem deshalb, weil das dunkle Gehäuse den Schaden optisch noch hervorhebt und das Metall darunter hervorscheint. Kunststoff mag zwar nicht so edel wirken, verzeiht aber gleichzeitig deutlich mehr. Aber nochmal: Vielleicht war das auch nur ein wirklich blöder Zufall.
Als Erstfazit können wir also feststellen, dass es sicherlich ein hervorragendes Produkt ist, perfekt ist es aber nicht. Vor allem der Bildschirm ist auf den ersten Blick doch recht enttäuschend. Das iPad Mini wird zweifellos seine Käufer finden, eine Revolution, wie es das große iPad war, ist es aber nicht.
Was aber sofort auffällt: Die Verarbeitung ist natürlich top. Wem das Nexus 7 etwas zu viel Kunststoff mitbringt, der wird im iPad Mini eine sicherlich interessante, aber eben auch etwas teurere Alternative vorfinden.
Was neben der tadellosen Verarbeitung außerdem sofort auffällt: Das Ding ist schon spürbar leichter als das Google/Asus-Gerät. Auch wenn es nur etwa 30 Gramm sind, man merkt sie durchaus. Auch die Haptik ist sehr gut, wenngleich anders als beim N7 (der Vergleich mit dem Android-Gerät lässt sich klarerweise nur schwer vermeiden).
Eine vieldiskutierte Eigenheit des Nexus 7 ist ja der vor allem auf der schmalen Seite recht breite Rahmen des Tablets. Dieser ist beim Apple-Gerät etwas dünner, wenn man es mit einer Hand hält, liegt das iPad nicht ganz so gut in der Hand. Schlecht hält es sich deswegen aber natürlich auch nicht. Das ist aber sicherlich auch eine Gewöhnungssache bzw. lässt sich an einem per Kabel gesicherten Gerät auch nicht ganz so gut beurteilen.
Ein Schwachpunkt ist aber sicherlich das Display, das nicht ganz so hoch aufgelöst ist, wie man es mittlerweile gewöhnt ist: 163 ppi sind alles andere als sensationell. Bei kleinen Schriftgrößen ist das absolut auffällig, da müsste das Unternehmen, das besonders laut für Retina getrommelt hat, schon etwas mehr bieten. Das fällt vor allem dann sehr auf, wenn man sich erst einmal an Retina-Auflösung gewöhnt hat. Das ist übrigens auch der erste Eindruck des Kollegen 'Caschy', der sich das iPad Mini ebenfalls im selben Apple Store angesehen hat.
Technisch gibt es dagegen nichts zu meckern. Betriebssystem und Software flutschen wie man es von Apple gewohnt ist, Browser, (vorinstallierte) Spiele und Programme laufen auf dem A5-Prozessor einwandfrei. Über Akkulaufzeit oder die Qualität der Lautsprecher können wir nicht viel sagen, da die Zeit des ersten Hands-On naturgemäß zu kurz war und es im Apple Store zudem zu laut war.
Eine Sache sollte allerdings erwähnt werden, auch im Hinblick auf die Frage (Nexus-7-)Kunststoff oder nicht: So edel das iPad Mini auch wirkt, die Rückseite könnte in der Version Schwarz/Graphit womöglich sehr anfällig für Kratzer sein. Ein Kollege, der sich das 7,9-Zoll-Tablet gekauft hat, musste nach einigen Stunden einen (doch ordentlichen) hässlichen Kratzer am Rand feststellen. Und das obwohl er sich nicht erinnern kann, diesen tatsächlich verursacht zu haben.
Ein Produktionsfehler scheint das aber nicht gewesen zu sein, also musste es "nebenbei" passiert sein. Wie es dazu gekommen ist, kann an dieser Stelle nicht festgestellt werden, schön war der Kratzer aber definitiv nicht. Vor allem deshalb, weil das dunkle Gehäuse den Schaden optisch noch hervorhebt und das Metall darunter hervorscheint. Kunststoff mag zwar nicht so edel wirken, verzeiht aber gleichzeitig deutlich mehr. Aber nochmal: Vielleicht war das auch nur ein wirklich blöder Zufall.
Als Erstfazit können wir also feststellen, dass es sicherlich ein hervorragendes Produkt ist, perfekt ist es aber nicht. Vor allem der Bildschirm ist auf den ersten Blick doch recht enttäuschend. Das iPad Mini wird zweifellos seine Käufer finden, eine Revolution, wie es das große iPad war, ist es aber nicht.
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