Neue Antenne soll Smartphones deutlich aufwerten
Ein neues Antennensystem soll die Funkverbindungen von Smartphones und Tablets zukünftig spürbar verbessern. Verbindungsabbrüche sollen damit deutlich seltener auftreten, während parallel noch weniger Energie verbraucht wird.
Entwickelt wurde das System vom Unternehmen Sofant Technologies in Edinburgh. Die beteiligten Ingenieure nennen es "die kleinste intelligente Antenne der Welt". Das Team, das aus der University of Edinburgh hervorging, arbeitete insgesamt sieben Jahre an der Entwicklung.
Sofants Smart Antenna im Vergleich
Um die Leistung zu verbessern wurde ein neues RF Micro-Electro-Mechanical System (RF-MEMS) entworfen und mit einer speziellen Software ausgestattet. Dieses soll insbesondere in Netzen auf Basis des neuen Mobilfunkstandards LTE und ähnlicher Technologien mit hohen Bandbreiten seine Stärken ausspielen können.
"Das Antennen-Design hat nicht mit der rapiden Entwicklung von Smartphone-Technologien Schritt gehalten", erklärte Sofant-Chef Sergio Tansini. Die bisherigen Systeme seien mit den neuen Funkprotokollen faktisch stets überlastet, was zu einer unzureichenden Performance und erhöhtem Energieverbrauch führe. Deshalb hätten Berichte über Verbindungsprobleme immer mehr zugenommen.
Das neue Antennen-Systen, das auf einer Platine von nur wenigen Quadratmillimetern Größe Platz findet, soll hier nun Besserung bringen. Sofant will die Technologie jetzt an die Hersteller von mobilen Endgeräten vermarkten. Erste Muster seien bereits an einen großen Auftragshersteller abgegeben worden und eine Reihe von Smartphone-Entwicklern hätte Interesse angemeldet.
Ziel sei es nun, in den kommenden fünf Jahren die mehrjährige Entwicklungszeit mit Einnahmen aus Lizenzgebühren in Höhe von mindestens 12,5 Millionen Euro gegenzufinanzieren. Bisher wurden die Arbeiten unter anderem durch Hilfen vom Gründer-Fonds Scottish Enterprise finanziell abgesichert.
Sofants Smart Antenna im Vergleich
Um die Leistung zu verbessern wurde ein neues RF Micro-Electro-Mechanical System (RF-MEMS) entworfen und mit einer speziellen Software ausgestattet. Dieses soll insbesondere in Netzen auf Basis des neuen Mobilfunkstandards LTE und ähnlicher Technologien mit hohen Bandbreiten seine Stärken ausspielen können.
"Das Antennen-Design hat nicht mit der rapiden Entwicklung von Smartphone-Technologien Schritt gehalten", erklärte Sofant-Chef Sergio Tansini. Die bisherigen Systeme seien mit den neuen Funkprotokollen faktisch stets überlastet, was zu einer unzureichenden Performance und erhöhtem Energieverbrauch führe. Deshalb hätten Berichte über Verbindungsprobleme immer mehr zugenommen.
Das neue Antennen-Systen, das auf einer Platine von nur wenigen Quadratmillimetern Größe Platz findet, soll hier nun Besserung bringen. Sofant will die Technologie jetzt an die Hersteller von mobilen Endgeräten vermarkten. Erste Muster seien bereits an einen großen Auftragshersteller abgegeben worden und eine Reihe von Smartphone-Entwicklern hätte Interesse angemeldet.
Ziel sei es nun, in den kommenden fünf Jahren die mehrjährige Entwicklungszeit mit Einnahmen aus Lizenzgebühren in Höhe von mindestens 12,5 Millionen Euro gegenzufinanzieren. Bisher wurden die Arbeiten unter anderem durch Hilfen vom Gründer-Fonds Scottish Enterprise finanziell abgesichert.
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Christian Kahle
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