TI hat kein Interesse mehr am Smartphone-Markt
Der Chiphersteller Texas Instruments will Halbleiter-Produkten für Smartphones und Tablets keine größere Priorität mehr in seinem Geschäft einräumen. Statt dessen werde man sich auf Chips für den Automarkt, für Haushaltsgeräte und die Robotik konzentrieren.
Denn aufgrund der Entwicklung in den letzten Jahren ist der Markt für mobile Endgeräte für den Konzern immer uninteressanter geworden. Und da inzwischen Apple und Samsung, die beiden einzigen Unternehmen, die mit Smartphones wirtschaftlich erfolgreich sind, ihre Chips in Eigenregie bauen, wird der Spielraum wohl auch in der kommenden Zeit immer kleiner.
"Wir sind der Ansicht, dass die Möglichkeiten noch kleiner werden, wenn wir weitermachen", erklärte Greg Delagi, der bei Texas Instruments für Produkte im Embedded-Bereich zuständig ist, auf einer Konferenz vor Investoren. Denn angesichts der benötigten Patentlizenzen für die hochkomplexen Smartphone-Prozessoren und dem nicht gerade üppigen potenziellen Absatzmarkt, der neben Apple und Samsung noch existiert, zahlt sich das Engagement in dem Sektor nicht aus.
Die beiden Schwergewichte sorgen laut Delagi außerdem dafür, dass alternative Chipdesigns in dem Segment eigentlich kaum noch eine Chance haben. Es entstehen so strikt vertikal ausgerichtete Plattformen mit klar umgrenzten Architekturen als Kern.
Texas Instruments will sein Glück daher in jenem Sektor suchen, der gemeinhin als das Internet der Dinge beschrieben wird. Dieser umfasst die zunehmende Vernetzung von zahlreichen Maschinen, die bereits fest im Alltag verankert sind, aber noch autark arbeiten. Hierzu gehören beispielsweise zahllose Haushaltsgeräte und Autos. Indem diese ans Internet angebunden werden, sollen sie zukünftig besser in das digitale Leben ihrer Nutzer integriert werden.
Dieser Markt steckt noch in einer sehr frühen Phase seiner Entwicklung. Dadurch besteht für ein Unternehmen wie Texas Instruments die Möglichkeit, hier mit eigenen Entwicklungen Impulse zu setzen, statt sich letztlich in die Rolle eines Auftragsfertigers drängen zu lassen.
"Wir sind der Ansicht, dass die Möglichkeiten noch kleiner werden, wenn wir weitermachen", erklärte Greg Delagi, der bei Texas Instruments für Produkte im Embedded-Bereich zuständig ist, auf einer Konferenz vor Investoren. Denn angesichts der benötigten Patentlizenzen für die hochkomplexen Smartphone-Prozessoren und dem nicht gerade üppigen potenziellen Absatzmarkt, der neben Apple und Samsung noch existiert, zahlt sich das Engagement in dem Sektor nicht aus.
Die beiden Schwergewichte sorgen laut Delagi außerdem dafür, dass alternative Chipdesigns in dem Segment eigentlich kaum noch eine Chance haben. Es entstehen so strikt vertikal ausgerichtete Plattformen mit klar umgrenzten Architekturen als Kern.
Texas Instruments will sein Glück daher in jenem Sektor suchen, der gemeinhin als das Internet der Dinge beschrieben wird. Dieser umfasst die zunehmende Vernetzung von zahlreichen Maschinen, die bereits fest im Alltag verankert sind, aber noch autark arbeiten. Hierzu gehören beispielsweise zahllose Haushaltsgeräte und Autos. Indem diese ans Internet angebunden werden, sollen sie zukünftig besser in das digitale Leben ihrer Nutzer integriert werden.
Dieser Markt steckt noch in einer sehr frühen Phase seiner Entwicklung. Dadurch besteht für ein Unternehmen wie Texas Instruments die Möglichkeit, hier mit eigenen Entwicklungen Impulse zu setzen, statt sich letztlich in die Rolle eines Auftragsfertigers drängen zu lassen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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