Texas Instruments: Kindle Fire-Boom ist wohl vorbei
Der Chiphersteller Texas Instruments hat in wichtigen Geschäftsbereichen offenbar auf die falschen Kunden gesetzt. Ausgerechnet der Absatz von Komponenten für mobile Geräte läuft nicht gerade gut - während viele andere Unternehmen gerade massiv von diesem boomenden Markt profitieren.
Dies führte nun dazu, dass das Unternehmen für das laufende Quartal eine Umsatz- und Gewinnwarnung ausgeben musste. Die Einnahmen, so hieß es, werden sich voraussichtlich in einem Rahmen von 2,99 Milliarden bis 3,11 Milliarden Dollar bewegen. Bisher hatte man mit einem etwas besseren Wert zwischen 3,02 Milliarden und 3,28 Milliarden Dollar erwartet.
Auch die Spanne der Gewinnprognose wurde nach unten hin zusammengestrichen: Statt der 16 bis 24 Cent je Aktie läuft es nach Angaben des Managements nun eher auf 15 bis 19 Cent hinaus. Verantwortlich dafür ist den Angaben zufolge eine "geringere Nachfrage nach Drahtlos-Produkten" - insbesondere bei Komponenten für Geräte, die den Privatkundenmarkt ansprechen.
Ron Slaymaker, Leiter der Investment Relations-Sparte bei Texas Instruments, erklärte, dass man im vierten Quartal ein starkes Wachstum beim Absatz von OMAP-Prozessoren verzeichnete. Hier zeigte sich demnach ein Effekt, dass die Einführung eines neuen Produkts einen Boom auslöst, der sich dann aber nicht längerfristig auf einem hohen Niveau halten kann.
Er nannte hier zwar keine konkreten Namen, ein in größerem Umfang eingeführtes neues Produkt mit integriertem OMAP-Prozessor lässt hier im Grunde aber nur einen Schluss zu: Es handelt sich wohl um Amazons Tablet Kindle Fire. Dieses soll sich verschiedenen Berichten zufolge zwar gut verkaufen, angesichts der jetzigen Mitteilung von Texas Instruments könnte es aber sein, dass diese sich auf den genannten Boom nach dem großen Rummel um die Markteinführung beziehen und das Interesse inzwischen wieder deutlich abgekühlt ist.
Auch die Spanne der Gewinnprognose wurde nach unten hin zusammengestrichen: Statt der 16 bis 24 Cent je Aktie läuft es nach Angaben des Managements nun eher auf 15 bis 19 Cent hinaus. Verantwortlich dafür ist den Angaben zufolge eine "geringere Nachfrage nach Drahtlos-Produkten" - insbesondere bei Komponenten für Geräte, die den Privatkundenmarkt ansprechen.
Ron Slaymaker, Leiter der Investment Relations-Sparte bei Texas Instruments, erklärte, dass man im vierten Quartal ein starkes Wachstum beim Absatz von OMAP-Prozessoren verzeichnete. Hier zeigte sich demnach ein Effekt, dass die Einführung eines neuen Produkts einen Boom auslöst, der sich dann aber nicht längerfristig auf einem hohen Niveau halten kann.
Er nannte hier zwar keine konkreten Namen, ein in größerem Umfang eingeführtes neues Produkt mit integriertem OMAP-Prozessor lässt hier im Grunde aber nur einen Schluss zu: Es handelt sich wohl um Amazons Tablet Kindle Fire. Dieses soll sich verschiedenen Berichten zufolge zwar gut verkaufen, angesichts der jetzigen Mitteilung von Texas Instruments könnte es aber sein, dass diese sich auf den genannten Boom nach dem großen Rummel um die Markteinführung beziehen und das Interesse inzwischen wieder deutlich abgekühlt ist.
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