Microsoft lizenziert das Dateisystem exFAT an RIM

Microsoft bietet seit 2009 Lizenzen für das Dateisystem namens exFAT anderen interessierten Unternehmen an. Bei einem der neuesten Kunden handelt es sich um den Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM).
Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion
RIM
Durch dieses kürzlich geschlossene Abkommen sichert sich der in Kanada ansässige Hersteller von Blackberrys das Recht, dieses Dateisystem auf seinen Geräten einzusetzen. Zu diesem Thema hat sich Microsoft offiziell mit einer veröffentlichten Pressemitteilung geäußert und das Abkommen bestätigt.

Besonders für den Einsatz auf USB-Speichermedien eignet sich das Dateisystem namens exFAT und bietet im Vergleich zu anderen Systemen einige Vorzüge. Verbesserungen im Hinblick auf die Performance kann man zum Beispiel beim Zugriff auf größere Audio- und Video-Dateien feststellen. Zudem wird damit ein leichter Datenaustausch zwischen Desktop-PCs und mobilen Endgeräten realisiert.

Siehe auch: BlackBerry-Betriebssystem: RIM prüft Lizenzierung

Im Februar 2010 hat sich das Unternehmen Panasonic den Konkurrenten Sanyo, Canon, Sony und Olympus angeschlossen und ein vergleichbares Abkommen mit Microsoft unterzeichnet. Im Fall von Sharp, ebenfalls ein Lizenznehmer, betrifft dies die angebotenen Smartphones mit Android, bei denen das Dateisystem Extended File Allocation Table zum Einsatz kommt.

Der kanadische Blackberry-Hersteller musste in diesem Jahr im Zuge der Vorstellung der Quartalsergebnisse ein dickes Minus neben 5000 Stellenkürzungen bekannt geben. Gegenwärtig ist das Unternehmen mit der Arbeit am nächsten Betriebssystem namens Blackberry 10 beschäftigt. Dieses soll voraussichtlich im kommenden Jahr auf den Markt kommen.
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