BlackBerry-Betriebssystem:
RIM prüft Lizenzierung
Der kanadische Smartphone-Hersteller Research In Motion (RIM) überlegt nach Angaben seines neuen Chefs Thorsten Heins, sein neues Betriebssystem BlackBerry 10 nicht nur auf eigenen Geräten anzubieten, sondern auch an andere Hersteller zu lizenzieren.
Wie Heins im Interview mit der englischen Zeitung 'The Telegraph' erklärte, habe RIM nur begrenzte Möglichkeiten, in einen direkten Konkurrenzkampf mit größeren Smartphone-Herstellern zu treten, um mit ihnen vor allem in Sachen Preisgestaltung mitzuhalten. Deshalb prüft man derzeit die Möglichkeit einer Lizenzierung an Dritthersteller, die in der Lage sind, ihre Geräte mit der neuen Plattform günstiger anzubieten.
Auf diese Weise könnte RIM nach Meinung von Heins seine bestehenden Marktanteile sichern und neue hinzugewinnen. Es gebe eine Reihe von Optionen, die man derzeit untersuche. Unter anderem sei denkbar, dass RIM ein Referenz-Design für BlackBerry-Smartphones entwickelt und diese dann an Dritte weitergibt.
Die anderen Hersteller könnten dann eigene Produkte mit dem BlackBerry-Betriebssystem bauen, so dass letzlich entweder BlackBerry-Smartphones oder zumindest Geräte auf der Basis von RIMs OS entstehen könnten.
Noch sei es aber viel zu früh, um definitive Aussagen über derartige Pläne zu treffen, wobei vor allem finanzielle Gesichtspunkte zu prüfen sind. Man arbeite deshalb mit Finanzspezialisten zusammen, um die Aussichten für die künftige Entwicklung des eigenen Unternehmens unter diesen Bedigungen zu prüfen.
Generell will RIM aber seine rund 80 Millionen Abonnenten keineswegs aufgeben, sichern diese dem Unternehmen doch einen wichtigen Teil seiner Einnahmen. Gerade in aufstrebenden Märkten und Entwicklungsländern sieht Heins weiteres Wachstumspotenzial.
Research In Motion hat derzeit mit massiven Schwierigkeiten zu kämpfen, weil die Konkurrenz von Apples iOS und Geräten mit Google Android den Markt zunehmend für sich beansprucht, während sich die Entwicklung von BlackBerry 10 immer weiter verzögert. Erst vor kurzem musste man bekanntgeben, dass das neue Betriebssystem erst Anfang 2013 auf den Markt kommt.
Auf diese Weise könnte RIM nach Meinung von Heins seine bestehenden Marktanteile sichern und neue hinzugewinnen. Es gebe eine Reihe von Optionen, die man derzeit untersuche. Unter anderem sei denkbar, dass RIM ein Referenz-Design für BlackBerry-Smartphones entwickelt und diese dann an Dritte weitergibt.
Die anderen Hersteller könnten dann eigene Produkte mit dem BlackBerry-Betriebssystem bauen, so dass letzlich entweder BlackBerry-Smartphones oder zumindest Geräte auf der Basis von RIMs OS entstehen könnten.
Noch sei es aber viel zu früh, um definitive Aussagen über derartige Pläne zu treffen, wobei vor allem finanzielle Gesichtspunkte zu prüfen sind. Man arbeite deshalb mit Finanzspezialisten zusammen, um die Aussichten für die künftige Entwicklung des eigenen Unternehmens unter diesen Bedigungen zu prüfen.
Generell will RIM aber seine rund 80 Millionen Abonnenten keineswegs aufgeben, sichern diese dem Unternehmen doch einen wichtigen Teil seiner Einnahmen. Gerade in aufstrebenden Märkten und Entwicklungsländern sieht Heins weiteres Wachstumspotenzial.
Research In Motion hat derzeit mit massiven Schwierigkeiten zu kämpfen, weil die Konkurrenz von Apples iOS und Geräten mit Google Android den Markt zunehmend für sich beansprucht, während sich die Entwicklung von BlackBerry 10 immer weiter verzögert. Erst vor kurzem musste man bekanntgeben, dass das neue Betriebssystem erst Anfang 2013 auf den Markt kommt.
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