RIM, EA und Netflix fliegen aus Nasdaq-100 heraus
Für Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM), einst absolute Macht auf dem Smartphone-Sektor, wird die Luft immer dünner. Nach zahlreichen technischen wie wirtschaftlichen Schwierigkeiten gibt es nun die nächste Hiobsbotschaft.
Und zwar hat die 'Nasdaq' am Wochenende bekannt gegeben, dass RIM aus der so genannten Nasdaq-100-Liste herausfliegt. Dabei handelt es sich um die 100 größten an der Technologiebörse notierten (Nicht-Finanz-)Unternehmen, dieser Aktienindex soll einen repräsentativen Überblick über die Entwicklung einer Börse und der dort gehandelten Wertpapiere geben.
Die nun angekündigte Streichung von Research in Motion hat für den kanadischen Hersteller keine direkten Folgen, die Signalwirkung ist aber zweifellos alles andere als gut. RIM kämpft seit einer ganzen Weile mit wegbrechenden Verkäufen und musste im Verlauf des Jahres die Verschiebung seines neuesten Betriebssystems Blackberry 10 bekannt geben.
Blackberry 10 soll nun definitiv am 30. Januar 2013 erscheinen, ob die Kanadier mit der neuen Version bzw. den entsprechenden Geräten den Umschwung schaffen können, ist aber nach derzeitigem Stand fraglich, auch an der Börse scheint man die Hoffnung eher aufgegeben haben.
Bei der Anpassung des Nasdaq-100-Indezes handelt es sich um ein von der Technologiebörse regelmäßig durchgeführtes "Ausmisten" bzw. Nachbesetzen, Research in Motion ist deshalb auch nicht das einzige dort notierte Unternehmen, das nun aus der "Top-100" rausfliegt.
Ebenfalls verabschieden müssen sich u. a. bekannte Firmen wie der Spielehersteller Electronic Arts (EA), die (Online-)Videothek Netflix sowie der Top-Level-Domains-Betreiber VeriSign. Neu aufgenommen wurde hingegen das soziale Netzwerk Facebook, das sich an der Börse wieder langsam nach oben orientiert und seine zwischenzeitliche Aktien-Schwäche überwunden haben dürfte. Außerdem sind der Kabelnetzbetreiber Liberty Global, der Speichermedienhersteller Western Digital und einige mehr dazugekommen.
Die nun angekündigte Streichung von Research in Motion hat für den kanadischen Hersteller keine direkten Folgen, die Signalwirkung ist aber zweifellos alles andere als gut. RIM kämpft seit einer ganzen Weile mit wegbrechenden Verkäufen und musste im Verlauf des Jahres die Verschiebung seines neuesten Betriebssystems Blackberry 10 bekannt geben.
Blackberry 10 soll nun definitiv am 30. Januar 2013 erscheinen, ob die Kanadier mit der neuen Version bzw. den entsprechenden Geräten den Umschwung schaffen können, ist aber nach derzeitigem Stand fraglich, auch an der Börse scheint man die Hoffnung eher aufgegeben haben.
Bei der Anpassung des Nasdaq-100-Indezes handelt es sich um ein von der Technologiebörse regelmäßig durchgeführtes "Ausmisten" bzw. Nachbesetzen, Research in Motion ist deshalb auch nicht das einzige dort notierte Unternehmen, das nun aus der "Top-100" rausfliegt.
Ebenfalls verabschieden müssen sich u. a. bekannte Firmen wie der Spielehersteller Electronic Arts (EA), die (Online-)Videothek Netflix sowie der Top-Level-Domains-Betreiber VeriSign. Neu aufgenommen wurde hingegen das soziale Netzwerk Facebook, das sich an der Börse wieder langsam nach oben orientiert und seine zwischenzeitliche Aktien-Schwäche überwunden haben dürfte. Außerdem sind der Kabelnetzbetreiber Liberty Global, der Speichermedienhersteller Western Digital und einige mehr dazugekommen.
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