Intel erwartet 1 Milliarde Dollar Umsatzausfall
Der Chiphersteller Intel hat seine traditionelle Mid-Quarter-Prognose veröffentlicht, die als wichtiger Indikator für die Entwicklung der Halbleiter- und Computer-Branche gilt. Hinsichtlich dessen hat das Unternehmen schlechte Nachrichten zu vermelden.
Aktuell erwartet der Konzern im laufenden Quartal immerhin eine Milliarde Dollar weniger Umsatz, als noch vor anderthalb Monaten. Ursprünglich hatte Intel Einnahmen von 14,2 Milliarden Dollar prognostiziert - plusminus 500 Millionen Dollar. Laut der neuen Schätzung werden es allerdings wohl doch nur 13,2 Milliarden Dollar plusminus 300 Millionen Dollar werden. Auch die Gewinnmarge wird nach Angaben des Intel-Managements etwas niedriger ausfallen als erwartet.
Der sorgenvolle Ausblick Intels auf die kommenden Quartalsbilanzen wirkte sich sofort auf eine ganze Reihe von Unternehmen aus der Branche aus. Der Aktienkurs des Halbleiterkonzerns sank nach der Veröffentlichung der Prognose um 2 Prozent. Mit AMD ging es 3 Prozent nach unten. Auch Hewlett-Packard musste 1,5 Prozent Kursverlust hinnehmen.
Wie das Intel-Management ausführte, muss man die Umsatzeinbußen hinnehmen, weil eine Reihe von Kunden ihre Lagerhaltung reduzieren. Konkret heißt dies, dass insbesondere die PC-Hersteller sich darauf einrichten, in der nächsten Zeit nicht so viel verkaufen zu können, wie erhofft. Bestellungen werden daher erst einmal aus den Lagerbeständen abgedeckt und die Produktion neuer Geräte reduziert, wodurch der Bestelleingang bei Intel schrumpft.
Dies bedeutet wiederum, dass die PC-Hersteller wohl nicht damit rechnen, dass die Veröffentlichung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 die Verkaufszahlen kräftig ankurbeln wird - denn sonst würden sie in Vorbereitung dessen eher ausreichend Hardware produzieren, dass dann pünktlich zur Verfügung steht. Schwache Komponenten-Käufe im Dritten Quartal deuten aber auch darauf hin, dass die Prognosen für die Verkaufszahlen für fertige Geräte im Weihnachtsgeschäft des vierten Quartals nicht sonderlich rosig aussehen.
Der sorgenvolle Ausblick Intels auf die kommenden Quartalsbilanzen wirkte sich sofort auf eine ganze Reihe von Unternehmen aus der Branche aus. Der Aktienkurs des Halbleiterkonzerns sank nach der Veröffentlichung der Prognose um 2 Prozent. Mit AMD ging es 3 Prozent nach unten. Auch Hewlett-Packard musste 1,5 Prozent Kursverlust hinnehmen.
Wie das Intel-Management ausführte, muss man die Umsatzeinbußen hinnehmen, weil eine Reihe von Kunden ihre Lagerhaltung reduzieren. Konkret heißt dies, dass insbesondere die PC-Hersteller sich darauf einrichten, in der nächsten Zeit nicht so viel verkaufen zu können, wie erhofft. Bestellungen werden daher erst einmal aus den Lagerbeständen abgedeckt und die Produktion neuer Geräte reduziert, wodurch der Bestelleingang bei Intel schrumpft.
Dies bedeutet wiederum, dass die PC-Hersteller wohl nicht damit rechnen, dass die Veröffentlichung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 die Verkaufszahlen kräftig ankurbeln wird - denn sonst würden sie in Vorbereitung dessen eher ausreichend Hardware produzieren, dass dann pünktlich zur Verfügung steht. Schwache Komponenten-Käufe im Dritten Quartal deuten aber auch darauf hin, dass die Prognosen für die Verkaufszahlen für fertige Geräte im Weihnachtsgeschäft des vierten Quartals nicht sonderlich rosig aussehen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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