Datenbrillen stoßen bei Usern auf großes Interesse
Das Interesse der deutschen Nutzer an einer Datenbrille, wie sie Google kürzlich mit "Project Glass" vorgestellt hat, ist groß. 31 Prozent der Bundesbürger können es sich gut vorstellen, ein solches System binnen der nächsten fünf Jahre in ihren Alltag zu integrieren. Das ergab eine Untersuchung des Marktforschers Toluna.
Informationen direkt in das Sichtfeld eingeblendet zu bekommen, fasziniert dabei Männer mehr als Frauen. Die Sorge um den Datenschutz treibt allerdings beide Geschlechter gleichermaßen um. Denn die Brille müsste stets mit Cloud-Diensten verbunden sein, die die Umgebungsdaten analysieren und die passenden Informationen zurückliefern. Dadurch entstünden zwangsläufig Profile über den jeweiligen Anwender.
Noch müssen sich die Deutschen - 35 Prozent der Männer und 27 Prozent der Frauen begeistern sich für die Datenbrille - aber gedulden. Hat Google die Marktreife immerhin erst für 2014 angekündigt. Bereits 2013 soll es aber für ausgewählte Personen eine Entwicklerversion geben. Der Kostenpunkt soll bei etwa 1.500 Dollar liegen.
Da die Datenbrille ganz im Sinne sozialer Netzwerke auch dafür eingesetzt werden soll, das durch die Brille Gesehene mit anderen zu teilen, spielt Datenschutz für die Akzeptanz solcher Produkte eine entscheidende Rolle. Der Handlungsbedarf ist hier offenbar groß: Laut Toluna-Befragung halten derzeit fast zwei Drittel der Nutzer sozialer Medien in Deutschland ihre persönlichen Daten dort für nicht sicher.
Die größte Toleranz gegenüber Datenschutzverstößen ist bei den 18- bis 34-Jährigen zu beobachten. Von ihnen sagt mehr als ein Drittel, dass sie trotz Bedenken regelmäßig im Social Web unterwegs sind. Bei aller Technikbegeisterung der Deutschen gibt es dennoch eine spürbare Sorge. Die Mehrheit der Bundesbürger findet es vor allem bedenklich, dass neue Technologien die Grenzen zwischen Privat- und Arbeitsleben zunehmend aufheben.
Noch müssen sich die Deutschen - 35 Prozent der Männer und 27 Prozent der Frauen begeistern sich für die Datenbrille - aber gedulden. Hat Google die Marktreife immerhin erst für 2014 angekündigt. Bereits 2013 soll es aber für ausgewählte Personen eine Entwicklerversion geben. Der Kostenpunkt soll bei etwa 1.500 Dollar liegen.
Da die Datenbrille ganz im Sinne sozialer Netzwerke auch dafür eingesetzt werden soll, das durch die Brille Gesehene mit anderen zu teilen, spielt Datenschutz für die Akzeptanz solcher Produkte eine entscheidende Rolle. Der Handlungsbedarf ist hier offenbar groß: Laut Toluna-Befragung halten derzeit fast zwei Drittel der Nutzer sozialer Medien in Deutschland ihre persönlichen Daten dort für nicht sicher.
Die größte Toleranz gegenüber Datenschutzverstößen ist bei den 18- bis 34-Jährigen zu beobachten. Von ihnen sagt mehr als ein Drittel, dass sie trotz Bedenken regelmäßig im Social Web unterwegs sind. Bei aller Technikbegeisterung der Deutschen gibt es dennoch eine spürbare Sorge. Die Mehrheit der Bundesbürger findet es vor allem bedenklich, dass neue Technologien die Grenzen zwischen Privat- und Arbeitsleben zunehmend aufheben.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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