HADOPI-Urteil: Franzose muss Geldstrafe bezahlen
Vor gut zwei Jahren ist in Frankreich das umstrittene HADOPI-Gesetz in Kraft getreten. Erstmals wurde nun ein Internetnutzer aus dem Nachbarland wegen dem Herunterladen von Musik-Dateien zu einer Geldstrafe verurteilt.
150 Euro muss ein Mann aus Frankreich bezahlen, da über seinen Internetanschluss zwei Musiktitel der Sängerin Rihanna heruntergeladen wurden, schreibt die 'BBC'. Er selbst will dafür nicht verantwortlich sein. Immerhin verfügt der Mann seinen eigenen Angaben zufolge kaum über Kenntnisse, wenn es um den Bereich des Internets geht.
Angeblich hat seine Frau die Dateien illegal aus nicht näher bekannten Quellen heruntergeladen. Im Vorfeld gingen diverse Warnungen bei dem Mann aus Frankreich ein. Da der Internetanschluss auf seinen Namen angemeldet ist, muss er sich nun für das Handeln seiner Frau verantworten und die Strafe in der Höhe von 150 Euro bezahlen.
Siehe auch: Hadopi: Ersten Nutzern sollen Netzsperren drohen
Im Rahmen des Hadopi-Gesetz ist es Richtern möglich, eine Internet-Sperre in Verbindung mit Geldstrafen von bis 1500 Euro zu verhängen, wenn Nutzer über das Internet urheberrechtlich geschützte Inhalte beziehen. Mehr als eine Million aller Internetnutzer aus Frankreich soll bisher eine erste Verwarnung erhalten haben. Bei gut 100.000 weiteren Personen ging hingegen eine zweite Warnung ein.
Special: Alles zum Thema Filesharing
Angeblich hat seine Frau die Dateien illegal aus nicht näher bekannten Quellen heruntergeladen. Im Vorfeld gingen diverse Warnungen bei dem Mann aus Frankreich ein. Da der Internetanschluss auf seinen Namen angemeldet ist, muss er sich nun für das Handeln seiner Frau verantworten und die Strafe in der Höhe von 150 Euro bezahlen.
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Im Rahmen des Hadopi-Gesetz ist es Richtern möglich, eine Internet-Sperre in Verbindung mit Geldstrafen von bis 1500 Euro zu verhängen, wenn Nutzer über das Internet urheberrechtlich geschützte Inhalte beziehen. Mehr als eine Million aller Internetnutzer aus Frankreich soll bisher eine erste Verwarnung erhalten haben. Bei gut 100.000 weiteren Personen ging hingegen eine zweite Warnung ein.
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