Microsoft Surface-Tablets "der nächste Zune"?
Nach Auffassung des Beratungsunternehmens Canalys haben die neuen Microsoft-eigenen Tablets der Surface-Reihe nur geringe Chancen, sich im Markt zu behaupten. Die Analysten prophezeien deshalb nur geringe Verkaufszahlen und gehen davon aus, dass Surface "der nächste Zune" werden könnte.
Nach Angaben des Analysten Tim Coulling von Canalys ist aufgrund der derzeit vorliegenden Angaben zu den Microsoft Surface-Tablets davon auszugehen, dass die Preise der beiden Modelle zu hoch ausfallen werden, um das Erreichen eines bedeutenden Marktanteils zu ermöglichen, berichtet 'InformationWeek'.
Außerdem sei der Ansatz, die Geräte nur über Microsofts eigene Geschäfte und den hauseigenen Store zu vertreiben, nicht ausreichend. Die Surface-Tablets würden deshalb wohl die gleichen Auswirkungen auf die PC-Industrie haben, wie sie der gescheiterte Zune einst auf den Markt für Musik-Player hatte - nämlich so gut wie keine.
Coulling geht davon aus, dass die Surface-Tablets kaum eine Chance im Wettbewerb mit dem Apple iPad haben werden, ganz wie es schon beim Zune und dem Apple iPod der Fall war. Auch die Windows 8-Tablets von anderen Herstellern könnten es nach Meinung des Analysten äußerst schwer werden, wenn ihre Preise nicht schnell sinken. So rechnet er damit, dass die günstigsten Windows 8-Tablets mit ARM-Prozessor wohl ab rund 500 Dollar zu haben sein werden.
Bei Intel-basierten Modellen mit x86-Prozessor rechnet Canalys mit noch höheren Preisen. Als einen der größten Kostentreiber bei den Windows 8-Tablets sieht das Unternehmen die Lizenzgebühren für das Betriebssystem. Man rät den PC-Herstellern deshalb, die Einführung von Geräten mit Windows RT, der neuen ARM-Variante von Windows 8, so lange zu verschieben, bis Microsoft den Preis seiner Lizenzen senkt.
Für Canalys stellen die Surface-Tablets ohnehin einen großen Fehler auf Seiten von Microsoft dar. Um mit Windows 8 im Tablet-Markt überhaupt eine Chance zu haben, müsse Microsoft auf die Geräte seiner Hardware-Partner setzen. Gerade die Partner stößt Microsoft mit Surface aber vor den Kopf, so die Analysten.
Nach dem erwarteten Scheitern der Surface-Tablets könnten die Gerätehersteller aber auf Bemühungen der Redmonder hoffen, die angekratzten Beziehungen wieder zu flicken. Einige der Hersteller würden für diesen Zeitpunkt schon jetzt Listen mit Forderungen zusammenstellen, um Druck auf Microsoft auszüben.
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Coulling geht davon aus, dass die Surface-Tablets kaum eine Chance im Wettbewerb mit dem Apple iPad haben werden, ganz wie es schon beim Zune und dem Apple iPod der Fall war. Auch die Windows 8-Tablets von anderen Herstellern könnten es nach Meinung des Analysten äußerst schwer werden, wenn ihre Preise nicht schnell sinken. So rechnet er damit, dass die günstigsten Windows 8-Tablets mit ARM-Prozessor wohl ab rund 500 Dollar zu haben sein werden.
Bei Intel-basierten Modellen mit x86-Prozessor rechnet Canalys mit noch höheren Preisen. Als einen der größten Kostentreiber bei den Windows 8-Tablets sieht das Unternehmen die Lizenzgebühren für das Betriebssystem. Man rät den PC-Herstellern deshalb, die Einführung von Geräten mit Windows RT, der neuen ARM-Variante von Windows 8, so lange zu verschieben, bis Microsoft den Preis seiner Lizenzen senkt.
Für Canalys stellen die Surface-Tablets ohnehin einen großen Fehler auf Seiten von Microsoft dar. Um mit Windows 8 im Tablet-Markt überhaupt eine Chance zu haben, müsse Microsoft auf die Geräte seiner Hardware-Partner setzen. Gerade die Partner stößt Microsoft mit Surface aber vor den Kopf, so die Analysten.
Nach dem erwarteten Scheitern der Surface-Tablets könnten die Gerätehersteller aber auf Bemühungen der Redmonder hoffen, die angekratzten Beziehungen wieder zu flicken. Einige der Hersteller würden für diesen Zeitpunkt schon jetzt Listen mit Forderungen zusammenstellen, um Druck auf Microsoft auszüben.
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