UK-Netz: Olympia-Besucher sollen weniger SMSen
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Besucher der Olympischen Spiele in London gebeten, auf "nicht dringende" SMS sowie Twitter-Mitteilungen zu verzichten. Grund dafür ist Überlastung der Mobilfunknetze, was die Übertragung von GPS-Daten behindert haben soll.
Wer Olympia ungestört im Fernsehen genießen will, soll gefälligst mit dem Twittern aufhören, zumindest als Londoner bzw. Besucher der Olympia-Stadt. Die teilte das Internationale Olympische Komitee mit, berichtet die Nachrichtenagentur 'Reuters'.
Grund für diese "Bitte" ist das Straßenradrennen der Männer, das vergangenen Samstag stattgefunden hat: Und zwar war es TV-Kommentatoren zeitweise nicht möglich, den Zusehern die Abstände zwischen den jeweiligen Gruppen durchzusagen, weil die GPS-Signale der Radprofis aufgrund der Überlastung des Mobilfunknetzes nicht zur Verfügung standen.
Zu der Überlastung war es gekommen, weil viele Briten während des Rennens wissen wollten, wie es Medaillen-Hoffnung Mark Cavendish ergeht. Weil dies aber aufgrund des fehlenden GPS-Signals nicht möglich war, machten sie laut IOC genau das Verkehrte: Sie machten ihrem Ärger mittels Tweets Luft, was die Überlastung zusätzlich verschärft haben soll.
Nun bitten die Olympia-Veranstalter um multimediale Zurückhaltung: "Natürlich können und wollen wir den Leuten nicht verbieten, derartige Nachrichten zu schicken", sagte ein IOC-Sprecher. "Aber wenn es nicht wirklich wichtig ist: Bitte lasst es ('take it easy')." Das gilt vor allem für die weiteren Disziplinen, die auf den Straßen Londons stattfinden, etwa die Rad-Zeitfahren, die Triathlons sowie die Marathons.
Nach Angaben von BT, dem hauptverantwortlichen Netzbetreiber, habe man in London die vierfache Kapazität wie noch vor vier Jahren in Beijing zur Verfügung gestellt. Ob die nun erfolgte IOC-Bitte tatsächlich sinnvoll ist, sei dahingestellt, der zuvor zitierte IOC-Sprecher sagte nämlich abschließend, dass der Verzicht auf Tweets und SMS-Nachrichten " wahrscheinlich keinen riesigen Effekt" haben werde.
Siehe auch: Olympische Spiele - Private WLANs sind untersagt
Grund für diese "Bitte" ist das Straßenradrennen der Männer, das vergangenen Samstag stattgefunden hat: Und zwar war es TV-Kommentatoren zeitweise nicht möglich, den Zusehern die Abstände zwischen den jeweiligen Gruppen durchzusagen, weil die GPS-Signale der Radprofis aufgrund der Überlastung des Mobilfunknetzes nicht zur Verfügung standen.
Zu der Überlastung war es gekommen, weil viele Briten während des Rennens wissen wollten, wie es Medaillen-Hoffnung Mark Cavendish ergeht. Weil dies aber aufgrund des fehlenden GPS-Signals nicht möglich war, machten sie laut IOC genau das Verkehrte: Sie machten ihrem Ärger mittels Tweets Luft, was die Überlastung zusätzlich verschärft haben soll.
Nun bitten die Olympia-Veranstalter um multimediale Zurückhaltung: "Natürlich können und wollen wir den Leuten nicht verbieten, derartige Nachrichten zu schicken", sagte ein IOC-Sprecher. "Aber wenn es nicht wirklich wichtig ist: Bitte lasst es ('take it easy')." Das gilt vor allem für die weiteren Disziplinen, die auf den Straßen Londons stattfinden, etwa die Rad-Zeitfahren, die Triathlons sowie die Marathons.
Nach Angaben von BT, dem hauptverantwortlichen Netzbetreiber, habe man in London die vierfache Kapazität wie noch vor vier Jahren in Beijing zur Verfügung gestellt. Ob die nun erfolgte IOC-Bitte tatsächlich sinnvoll ist, sei dahingestellt, der zuvor zitierte IOC-Sprecher sagte nämlich abschließend, dass der Verzicht auf Tweets und SMS-Nachrichten " wahrscheinlich keinen riesigen Effekt" haben werde.
Siehe auch: Olympische Spiele - Private WLANs sind untersagt
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