BBC feiert die ersten digitalen Olympischen Spiele
Die britische Sendeanstalt 'BBC' hat nach dem Abschluss der Olympischen Sommerspiele in London auch eine Bilanz über die ersten Spiele gezogen, die komplett über digitale Medien übertragen wurden. In Sachen Traffic verzeichnete man hier Rekordzahlen.
Wie der Sender mitteilte, übertrafen einzelne Tage sogar die komplette Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft vor zwei Jahren. Daran zeigt sich, dass die online verfügbaren Inhalte von sportlichen Großereignissen inzwischen sprunghaft an Bedeutung gewonnen haben. Den Spitzenwert in diesem Zeitraum verbuchte man am 1. August, als der britische Radrennfahrer Bradley Wiggins im Einzelzeitfahren die Goldmedaille holte.
Zu diesem Zeitpunkt mussten die Systeme immerhin 700 Gigabyte pro Sekunde ausliefern. Am gesamten Tag seien dann 2,8 Petabyte an Daten von den Webservern der BBC ausgeliefert worden, hieß es. Die meisten Stream-Abrufe erreichten hingegen die Finales der Tennisspieler, als Serena Williams und Andy Murray olympisches Gold errangen. 820.000 Nutzer sahen sich diese Wettkämpfe online an.
Viele Nutzer verteilten sich zeitgleich aber auch auf andere Sportarten. Denn erstmals ließen sich Olympische Spiele in vollem Umfang ansehen. Um jedem Geschmack das Richtige zu bieten, wurden so zeitweise 24 Streams von den unterschiedlichen Sportarten parallel angeboten. Dieses Angebot nutzen den Angaben zufolge viele Anwender, um nach dem Zieleinlauf in einer Disziplin sofort zu einem anderen Wettkampf umzuschalten.
Die parallelen Stream-Angebote führten aber laut der BBC auch dazu, dass Sportarten ihre Zuschauer fanden, die zum Zeitpunkt wichtiger Wettkämpfe in populäreren Disziplinen nicht in der normalen Fernsehübertragung auftauchten. So kam es unter anderem dazu, dass während wichtiger Entscheidungen im Schwimmen mehr Nutzer den Stream vom Gewichtheben laufen ließen. Und auch Sportarten wie Judo und Rhythmische Sportgymnastik erreichten bedeutend höhere Abrufzahlen als das in Großbritannien eigentlich populärere Tennis.
Und an den Arten des Zugriffs spiegelte sich der Alltag der Briten wieder. Vormittags und Mittags wurden die meisten Videostreams von PCs abgerufen. Hier verfolgten also zahlreiche Nutzer im Büro die Spiele. Pünktlich zur Feierabendzeit wechselten die Abrufe dann schlagartig auf Smartphones, aber auch Internet-fähige Fernseher machten einen sehr hohen Anteil aus. Am späten Abend, wenn die Menschen nach und nach ins Bett gingen verzeichnete man bei der BBC dann absolute Spitzenwerte bei der Nutzung der Angebote via Tablet.
Zu diesem Zeitpunkt mussten die Systeme immerhin 700 Gigabyte pro Sekunde ausliefern. Am gesamten Tag seien dann 2,8 Petabyte an Daten von den Webservern der BBC ausgeliefert worden, hieß es. Die meisten Stream-Abrufe erreichten hingegen die Finales der Tennisspieler, als Serena Williams und Andy Murray olympisches Gold errangen. 820.000 Nutzer sahen sich diese Wettkämpfe online an.
Viele Nutzer verteilten sich zeitgleich aber auch auf andere Sportarten. Denn erstmals ließen sich Olympische Spiele in vollem Umfang ansehen. Um jedem Geschmack das Richtige zu bieten, wurden so zeitweise 24 Streams von den unterschiedlichen Sportarten parallel angeboten. Dieses Angebot nutzen den Angaben zufolge viele Anwender, um nach dem Zieleinlauf in einer Disziplin sofort zu einem anderen Wettkampf umzuschalten.
Die parallelen Stream-Angebote führten aber laut der BBC auch dazu, dass Sportarten ihre Zuschauer fanden, die zum Zeitpunkt wichtiger Wettkämpfe in populäreren Disziplinen nicht in der normalen Fernsehübertragung auftauchten. So kam es unter anderem dazu, dass während wichtiger Entscheidungen im Schwimmen mehr Nutzer den Stream vom Gewichtheben laufen ließen. Und auch Sportarten wie Judo und Rhythmische Sportgymnastik erreichten bedeutend höhere Abrufzahlen als das in Großbritannien eigentlich populärere Tennis.
Und an den Arten des Zugriffs spiegelte sich der Alltag der Briten wieder. Vormittags und Mittags wurden die meisten Videostreams von PCs abgerufen. Hier verfolgten also zahlreiche Nutzer im Büro die Spiele. Pünktlich zur Feierabendzeit wechselten die Abrufe dann schlagartig auf Smartphones, aber auch Internet-fähige Fernseher machten einen sehr hohen Anteil aus. Am späten Abend, wenn die Menschen nach und nach ins Bett gingen verzeichnete man bei der BBC dann absolute Spitzenwerte bei der Nutzung der Angebote via Tablet.
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Christian Kahle
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