Molyneux: Curiosity wird 'lebensverändernd' sein
Spiele-Designer Peter Molyneux hat neue Details zum ungewöhnlichen Projekt "Curiosity" verraten. Neben einem 63.000 Euro teuren Download-Inhalt soll das Experiment zumindest für einen Spieler "lebensverändernd" sein.
Um ein Spiel im eigentlichen Sinn handelt es sich bei dem vom Studio 22 Cans entwickelten Curiosity allerdings nicht, vielmehr soll das Ganze ein soziales Experiment darstellen. Das "Spielprinzip" erweist sich demnach als ausgesprochen simpel: Spieler schlagen online mit unterschiedlichen Werkzeugen auf einen riesigen virtuellen Würfel ein, der aus 60 Millionen einzelner Würfel zusammengesetzt ist. Ziel ist es, diesen zu zerstören, da sich in seinem Kern eine Überraschung befindet. Nur der Spieler, der den letzten Schlag ausführt, darf sich über den unbekannten Inhalt freuen.
Peter Molyneux, ehemaliger Creative Director der Microsoft Game Studios und Mitgegründer von 22 Cans
22 Cans wird dann protokollieren, wie sich die Nachricht über den Inhalt des Würfels in den sozialen Netzwerken ausbreitet - sofern der Gewinner überhaupt verrät, was sich im Innern befindet. Die Entwickler erhoffen sich so einen Einblick in die Psyche der Nutzer solcher Plattformen.
Um die Effektivität der eigenen Schläge zu steigern und so die Chancen auf den Gewinn zu erhöhen, lassen sich effektivere Werkzeuge in einem In-Game-Shop kaufen. Auch hier wartet Curiosity mit einer Besonderheit auf: Neben gewöhnlichen Äxten zu einem Preis von rund 70 Cent wird das beste (und teuerste) Werkzeug nämlich stattliche 50.000 britische Pfund (etwa 63.000 Euro) kosten und nur ein einziges Mal erhältlich sein. Dafür ist es 100.000-mal stärker als gewöhnliche Äxte. Grundsätzlich können Spieler aber auch kostenlos an dem Experiment teilnehmen.
Dass tatsächlich jemand den extravaganten Zusatzinhalt kauft, glaubt Molyneux jedoch nicht einmal selbst, wie er gegenüber 'Eurogamer' versicherte. Es ginge vielmehr darum herauszufinden, ob wirklich ein Spieler bereit sei, den geforderten Preis zu zahlen. Möglicherweise schlössen sich ja auch mehrere Leute zusammen und kauften das Item gemeinsam, so der Entwickler.
Was sich im Inneren der Box befindet, ist indes vollkommen unbekannt. Gegenüber 'Eurogamer' sagte Molyneux nun jedoch, dass der Inhalt "sehr wertvoll und lebensverändernd wichtig" sein werde. Molyneux selbst glaubt, dass sogar die Medien über den Gewinn berichten werden, da er so fantastisch sei.
Inzwischen hat Molyneux auch bekanntgegeben, wann der Starschuss für Curiosity fallen wird: Demnach können Spieler ab dem 22. August ihr Glück am virtuellen Würfel versuchen. Eine Teilnahme ist vom PC sowie von Geräten mit Android und iOS aus möglich.
Das zur E3 angekündigte Curiosity ist das erste Projekt von Peter Molyneux, nachdem dieser im März seinen Posten als Creative Director bei den Microsoft Games Studios und Lionhead verlassen und das Entwicklerstudio 22 Cans gegründet hatte. Nach Curiosity sollen noch 21 weitere Experimente dieser Art folgen.
Peter Molyneux, ehemaliger Creative Director der Microsoft Game Studios und Mitgegründer von 22 Cans
22 Cans wird dann protokollieren, wie sich die Nachricht über den Inhalt des Würfels in den sozialen Netzwerken ausbreitet - sofern der Gewinner überhaupt verrät, was sich im Innern befindet. Die Entwickler erhoffen sich so einen Einblick in die Psyche der Nutzer solcher Plattformen.
Um die Effektivität der eigenen Schläge zu steigern und so die Chancen auf den Gewinn zu erhöhen, lassen sich effektivere Werkzeuge in einem In-Game-Shop kaufen. Auch hier wartet Curiosity mit einer Besonderheit auf: Neben gewöhnlichen Äxten zu einem Preis von rund 70 Cent wird das beste (und teuerste) Werkzeug nämlich stattliche 50.000 britische Pfund (etwa 63.000 Euro) kosten und nur ein einziges Mal erhältlich sein. Dafür ist es 100.000-mal stärker als gewöhnliche Äxte. Grundsätzlich können Spieler aber auch kostenlos an dem Experiment teilnehmen.
Dass tatsächlich jemand den extravaganten Zusatzinhalt kauft, glaubt Molyneux jedoch nicht einmal selbst, wie er gegenüber 'Eurogamer' versicherte. Es ginge vielmehr darum herauszufinden, ob wirklich ein Spieler bereit sei, den geforderten Preis zu zahlen. Möglicherweise schlössen sich ja auch mehrere Leute zusammen und kauften das Item gemeinsam, so der Entwickler.
Was sich im Inneren der Box befindet, ist indes vollkommen unbekannt. Gegenüber 'Eurogamer' sagte Molyneux nun jedoch, dass der Inhalt "sehr wertvoll und lebensverändernd wichtig" sein werde. Molyneux selbst glaubt, dass sogar die Medien über den Gewinn berichten werden, da er so fantastisch sei.
Inzwischen hat Molyneux auch bekanntgegeben, wann der Starschuss für Curiosity fallen wird: Demnach können Spieler ab dem 22. August ihr Glück am virtuellen Würfel versuchen. Eine Teilnahme ist vom PC sowie von Geräten mit Android und iOS aus möglich.
Das zur E3 angekündigte Curiosity ist das erste Projekt von Peter Molyneux, nachdem dieser im März seinen Posten als Creative Director bei den Microsoft Games Studios und Lionhead verlassen und das Entwicklerstudio 22 Cans gegründet hatte. Nach Curiosity sollen noch 21 weitere Experimente dieser Art folgen.
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