E-Books überholen in den USA Hardcover-Ausgaben
Erstmals in der Geschichte des US-amerikanischen Buchhandels haben E-Books mehr Umsatz gemacht als gebundene (Hardcover-)Ausgaben. Im ersten Quartal des Jahres 2012 verbuchten elektronische Ausgaben ein Plus von 28,1 Prozent und sind auch Taschenbüchern bereits dicht auf den Fersen.
Während E-Books in Deutschland nach wie vor ein Nischendasein fristen, zeigt der Blick auf den US-Markt, dass die Zukunft eindeutig den E-Books gehört. Diese stehen kurz davor, dort zum wichtigsten Medium für Bücher zu werden.
Laut der Verlegerdachorganisation 'Association of American Publishers' (AAP) konnten E-Books in den Vereinigten Staaten im ersten Quartal des Jahres einen Umsatz in Höhe von insgesamt 282,3 Millionen Dollar erzielen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 220,4 Millionen, das bedeutet ein Plus von rund 28 Prozent.
Damit machten E-Books erstmals mehr Umsatz als gedruckte Hardcover-Ausgaben, letztere kamen auf einen Betrag von 229,6 Millionen Dollar. Und das obwohl die gebundenen Bücher, die zumeist Erstausgaben sind, sogar ein leichtes Umsatzplus im Vergleich zu 2011 erreichen konnten: Genauer gesagt war es eine Steigerung um 2,7 Prozent, im ersten Quartal 2011 waren es noch 223,5 Millionen Dollar.
Die Daten, die die Association of American Publishers gesammelt hat, stammen von knapp 1200 Verlagen und zeigen auch ein durchaus empfindliches Minus für so genannte Paperbacks, also Taschenbücher: Diese machten am Anfang von 2012 einen Umsatz von 299,8 Millionen US-Dollar, was ein Minus von 10,5 Prozent darstellt (Q1 2011: 335 Millionen Dollar).
Sollte das rasante Wachstum in diesem Ausmaß weitergehen, dann dürften elektronische Bücher in den USA schon recht bald auch die Taschenbücher überholen. Der deutsche Buchmarkt liegt in dieser Kategorie übrigens weit zurück: Heimische Verlage konnten laut vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vor kurzem veröffentlichten Zahlen im Vorjahr gerade einmal ein Prozent ihres Umsatzes mit Hilfe von E-Books erwirtschaften.
Siehe auch: Buchhandel - 2011 im Minus, Hoffnung sind E-Books
Laut der Verlegerdachorganisation 'Association of American Publishers' (AAP) konnten E-Books in den Vereinigten Staaten im ersten Quartal des Jahres einen Umsatz in Höhe von insgesamt 282,3 Millionen Dollar erzielen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 220,4 Millionen, das bedeutet ein Plus von rund 28 Prozent.
Damit machten E-Books erstmals mehr Umsatz als gedruckte Hardcover-Ausgaben, letztere kamen auf einen Betrag von 229,6 Millionen Dollar. Und das obwohl die gebundenen Bücher, die zumeist Erstausgaben sind, sogar ein leichtes Umsatzplus im Vergleich zu 2011 erreichen konnten: Genauer gesagt war es eine Steigerung um 2,7 Prozent, im ersten Quartal 2011 waren es noch 223,5 Millionen Dollar.
Die Daten, die die Association of American Publishers gesammelt hat, stammen von knapp 1200 Verlagen und zeigen auch ein durchaus empfindliches Minus für so genannte Paperbacks, also Taschenbücher: Diese machten am Anfang von 2012 einen Umsatz von 299,8 Millionen US-Dollar, was ein Minus von 10,5 Prozent darstellt (Q1 2011: 335 Millionen Dollar).
Sollte das rasante Wachstum in diesem Ausmaß weitergehen, dann dürften elektronische Bücher in den USA schon recht bald auch die Taschenbücher überholen. Der deutsche Buchmarkt liegt in dieser Kategorie übrigens weit zurück: Heimische Verlage konnten laut vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vor kurzem veröffentlichten Zahlen im Vorjahr gerade einmal ein Prozent ihres Umsatzes mit Hilfe von E-Books erwirtschaften.
Siehe auch: Buchhandel - 2011 im Minus, Hoffnung sind E-Books
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