Buchhandel: 2011 im Minus, Hoffnung sind E-Books
Laut Berechnungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist der Gesamtumsatz mit Büchern und Fachzeitschriften im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro gefallen. Das Geschäft mit E-Books hat sich verdoppelt, konnte den Rückgang beim traditionellen Geschäft aber nicht ausgleichen.
Wie der Börsenverein heute auf seiner 'Webseite' bekannt gab, habe der gesamte Buchhandel im Vorjahr erstmals seit langer Zeit wieder Verluste geschrieben. "Die große Wertschätzung des Mediums Buch ist stabil, das Leseinteresse ist ungebrochen groß und die Lust auf E-Books wächst stetig", sagte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. "Dennoch sind nach sieben Jahren kontinuierlichen Umsatzwachstums die Konjunkturschwankungen der vergangenen Jahre im Handel auch auf dem Buchmarkt angekommen."
Die immer beliebter werdenden E-Books konnten die Verluste aus dem analogen Buchhandel nicht abfangen, zumindest noch nicht. Zwar hätten sich die Umsätze mit elektronischen Büchern im Vorjahr in Vergleich zu 2010 verdoppelt, für Alexander Skipis ist es deshalb nur noch eine Frage der Zeit, bis digital vertriebener Lesestoff auch in Deutschland zum entscheidenden Faktor wird.
Dazu Skipis: "Verlage und Buchhandlungen fragen sich deshalb nicht mehr ob, sondern wann sie ins E-Book investieren." Die offiziellen Stellen zeigen sich zwar optimistisch, die nackten Zahlen lesen sich aber eher ernüchternd: Gerade mal ein Prozent des Umsatzes konnte man mit E-Books am Endkunden-Markt erwirtschaften.
Im Vergleich mit den USA ist Deutschland aber nach wie vor E-Book-Entwicklungsland: Laut der 'Association of American Publishers' betrug der E-Book-Marktanteil im Jahr 2011 in den Vereinigten Staaten 18,6 Prozent (exklusive religiöse Bücher).
"Luft" nach oben gibt es allemal: Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels habe derzeit gerade einmal die Hälfte aller Verlage bereits E-Books im Programm, fast 90 Prozent sollen es zukünftig sein.
Die immer beliebter werdenden E-Books konnten die Verluste aus dem analogen Buchhandel nicht abfangen, zumindest noch nicht. Zwar hätten sich die Umsätze mit elektronischen Büchern im Vorjahr in Vergleich zu 2010 verdoppelt, für Alexander Skipis ist es deshalb nur noch eine Frage der Zeit, bis digital vertriebener Lesestoff auch in Deutschland zum entscheidenden Faktor wird.
Dazu Skipis: "Verlage und Buchhandlungen fragen sich deshalb nicht mehr ob, sondern wann sie ins E-Book investieren." Die offiziellen Stellen zeigen sich zwar optimistisch, die nackten Zahlen lesen sich aber eher ernüchternd: Gerade mal ein Prozent des Umsatzes konnte man mit E-Books am Endkunden-Markt erwirtschaften.
Im Vergleich mit den USA ist Deutschland aber nach wie vor E-Book-Entwicklungsland: Laut der 'Association of American Publishers' betrug der E-Book-Marktanteil im Jahr 2011 in den Vereinigten Staaten 18,6 Prozent (exklusive religiöse Bücher).
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