SGI und Stephen Hawking zeigen Big Brain-Rechner
Der Supercomputer-Hersteller SGI hat sein neues System UV2 vorgestellt, das den nicht gerade zurückhaltenden Beinamen "Big Brain" trägt. Der Computer soll vor allem Wissenschaftlern bei der Auswertung großer Datenmengen behilflich sein - so beispielsweise in der Astronomie.
Zur Vorstellung des Systems erhielt das Unternehmen so prominente Unterstützung: Der schon zu Lebzeiten legendäre Astrophysiker Stephen Hawking erklärte, dass ein solcher Computer dabei behilflich sein kann, weitere Geheimnisse des Universums zu lüften. "Ich bin sehr froh darüber, den ersten SGI UV2-Computer der Welt zu erhalten", sagte er.
Ein Blade des UV2
Neue Beobachtungen des Universums, wie sie beispielsweise durch den Planck-Satelliten möglich sind, liefern demnach wertvolle neue Einblicke. "Um unsere bestehenden mathematischen Theorien dahingehend zu testen, müssen wir diese detailliert in Computer-Simulationen testen", so Hawking. Die neuen Rechner sollen dies und den Abgleich der Daten mit den realen Messungen ermöglichen und die britischen Forscher im Bereich der Kosmologie an der Weltspitze halten.
Ein UV2-System kann mit bis zu 4.096 Kernen und 64 Terabyte Arbeitsspeicher ausgestattet werden. Es handelt sich damit um das derzeit weltweit größte Shared-Memory-System. Die I/O-Spitzenleistung liegt bei vier Terabyte pro Sekunde, womit der Rechner den Datenbestand der U.S. Library of Congress, der bei rund 10 Terabyte liegt, in nicht einmal ganz drei Sekunden aufnehmen kann.
Der Rechner ersetzt dabei kleinere und mittlere Cluster, die deutlich komplizierter zu warten sind. Gegenüber der ersten Generation von UV-Systemen konnte der Preis außerdem deutlich reduziert werden. Die Basis-Ausstattung kostet etwa 30.000 Dollar. Das System soll standardmäßig mit Intels Xeon E5-Prozessoren und einem herkömmlichen Linux-Betriebssystem betrieben werden. Zur Steigerung der Rechenleistung für bestimmte Anwendungen können aber auch Intels Many Integrated Cores (MIC)-Technologien und Nvidias Quadro- und Tesla-Produkte zum Einsatz kommen.
Ein Blade des UV2
Neue Beobachtungen des Universums, wie sie beispielsweise durch den Planck-Satelliten möglich sind, liefern demnach wertvolle neue Einblicke. "Um unsere bestehenden mathematischen Theorien dahingehend zu testen, müssen wir diese detailliert in Computer-Simulationen testen", so Hawking. Die neuen Rechner sollen dies und den Abgleich der Daten mit den realen Messungen ermöglichen und die britischen Forscher im Bereich der Kosmologie an der Weltspitze halten.
Ein UV2-System kann mit bis zu 4.096 Kernen und 64 Terabyte Arbeitsspeicher ausgestattet werden. Es handelt sich damit um das derzeit weltweit größte Shared-Memory-System. Die I/O-Spitzenleistung liegt bei vier Terabyte pro Sekunde, womit der Rechner den Datenbestand der U.S. Library of Congress, der bei rund 10 Terabyte liegt, in nicht einmal ganz drei Sekunden aufnehmen kann.
Der Rechner ersetzt dabei kleinere und mittlere Cluster, die deutlich komplizierter zu warten sind. Gegenüber der ersten Generation von UV-Systemen konnte der Preis außerdem deutlich reduziert werden. Die Basis-Ausstattung kostet etwa 30.000 Dollar. Das System soll standardmäßig mit Intels Xeon E5-Prozessoren und einem herkömmlichen Linux-Betriebssystem betrieben werden. Zur Steigerung der Rechenleistung für bestimmte Anwendungen können aber auch Intels Many Integrated Cores (MIC)-Technologien und Nvidias Quadro- und Tesla-Produkte zum Einsatz kommen.
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Christian Kahle
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