Intel: Stephen Hawking soll 10x schneller sprechen
Der Chiphersteller Intel will dafür sorgen, dass der bekannte Physiker Stephen Hawking zukünftig zehnmal schneller mit seiner Umgebung kommunizieren kann, als in den letzten Jahren.
Der Wissenschaftler sitzt wegen einer Erkrankung seines motorischen Nervensystems seit Jahrzehnten im Rollstuhl und kann seit vielen Jahren auch nicht mehr sprechen. Über minimale Bewegungsfähigkeiten im Gesicht, die ihm noch geblieben sind, kann er über einen Sprachcomputer kommunizieren. Das aktuelle Modell wird dabei mit den Augen gesteuert.
Zuvor verfügte Hawking über ein Gerät, das Bewegungen des Wangenmuskels in Sprache umwandelte. Beide Methoden sind allerdings vergleichsweise langsam. Wie Intel-Cheftechniker Justin Rattner laut eines Berichtes des Fachmagazins 'Scientific American' anmerkte, verfüge der Wissenschaftler aber noch über einige andere Gesichtsbereiche, die noch bewegt werden können. Würde man hiervon nur zwei mit entsprechender Sensorik ausstatten, könnte Hawking beispielsweise per Morse-Code kommunizieren - wobei etwas geübte Menschen durchaus beachtliche Geschwindigkeiten erreichen.
Intel entwickelt schon länger die Kommunikationssysteme für Hawking. Als Rattner ihn jedoch im vergangenen Jahr traf, wundert er sich darüber, dass dieser nicht wenigstens etwas schneller kommunizieren kann - im Schnitt dauerte es eine Minute, bis der Sprachcomputer ein einzelnes Wort erfasst und wiedergegeben hatte. "Diese Technologien arbeiten nicht schnell genug, um jemanden wie Stephen zufrieden zu stellen, der eine Menge an Informationen produziert", erklärte der Intel-Manager.
Er geht davon aus, dass die in den letzten Monaten entwickelten Systeme die Geschwindigkeit auf mindestens fünf und vielleicht sogar auf zehn Wörter pro Minute beschleunigen könnten. Sensoren erfassen dafür verschiedene Bereiche des Gesichts und sollen schnellere Interpretationen dessen erlauben, was Hawking sagen möchte.
Zuvor verfügte Hawking über ein Gerät, das Bewegungen des Wangenmuskels in Sprache umwandelte. Beide Methoden sind allerdings vergleichsweise langsam. Wie Intel-Cheftechniker Justin Rattner laut eines Berichtes des Fachmagazins 'Scientific American' anmerkte, verfüge der Wissenschaftler aber noch über einige andere Gesichtsbereiche, die noch bewegt werden können. Würde man hiervon nur zwei mit entsprechender Sensorik ausstatten, könnte Hawking beispielsweise per Morse-Code kommunizieren - wobei etwas geübte Menschen durchaus beachtliche Geschwindigkeiten erreichen.
Intel entwickelt schon länger die Kommunikationssysteme für Hawking. Als Rattner ihn jedoch im vergangenen Jahr traf, wundert er sich darüber, dass dieser nicht wenigstens etwas schneller kommunizieren kann - im Schnitt dauerte es eine Minute, bis der Sprachcomputer ein einzelnes Wort erfasst und wiedergegeben hatte. "Diese Technologien arbeiten nicht schnell genug, um jemanden wie Stephen zufrieden zu stellen, der eine Menge an Informationen produziert", erklärte der Intel-Manager.
Er geht davon aus, dass die in den letzten Monaten entwickelten Systeme die Geschwindigkeit auf mindestens fünf und vielleicht sogar auf zehn Wörter pro Minute beschleunigen könnten. Sensoren erfassen dafür verschiedene Bereiche des Gesichts und sollen schnellere Interpretationen dessen erlauben, was Hawking sagen möchte.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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