Facebook bittet seine Nutzer um Handy-Nummern
Das soziale Netzwerk Facebook will die Sicherheit auf seiner Seite erhöhen und bittet deshalb seine Nutzer um deren Handy-Nummern. Im Falle eines Sicherheitslecks soll auf diese Weise ein Passwort-Reset durchgeführt werden.
Wie das US-Blog 'TechCrunch' berichtet, hat Facebook begonnen, auf seiner Startseite eine Einblendung zu zeigen, die die User auffordert, eine Seite mit Tipps zur Konto-Sicherheit einzublenden. Auf der entsprechenden 'Sicherheit auf Facebook'-Seite finden sich mehrere Hinweise, wie man sein Konto besser schützen bzw. wie man etwa Betrugsversuche erkennen und ein sicheres Passwort einrichten kann.
Die Sicherheits-Tipps von und für Facebook
TechCrunch schreibt, dass diese Maßnahme im Zusammenhang mit den jüngsten Sicherheitslücken beim Online-Netzwerk LinkedIn und der Dating-Plattform eHarmony gesehen werden kann. Unbekannte Angreifer hatten etwa 6,5 Millionen Passwörter erbeutet, was in diesen beiden Fällen eine spezielle Gefahr für viele persönliche Informationen bedeutet hat.
Siehe auch: Passwörter von eHarmony und LinkedIn entwendet
Facebook sagte gegenüber TechCrunch, dass diese Maßnahme bereits länger in Planung gewesen sei und kein direkter Zusammenhang mit den jüngsten Sicherheitslücken bestehe. Allerdings dürften diese Probleme jede Menge Menschen für die Angelegenheit sensibilisiert haben.
Wer seine Handy-Nummer bei Facebook ablegt und diese auch aktiv bestätigt, soll bei einem Angriff auf das soziale Netzwerk bzw. ein individuelles Konto deutlich besser geschützt sein. Im Fall des Falles kann Facebook nämlich das bestehende Passwort löschen und dem Besitzer des Kontos gleich neue Zugangsdaten via SMS zuschicken. TechCrunch schreibt, dass die Erfahrungen mit Passwort-Resets über E-Mail nicht besonders gut seien, da viele Leute derartige Nachrichten als Spam wahrnehmen und übersehen.
TechCrunch merkt schließlich an, dass "Verschwörungstheoretiker" vermutlich schnell die These aufstellen könnten, dass Facebook die jüngsten Sicherheitsbedenken von Internet-Usern bloß ausnutzen will, um an Telefonnummern zu gelangen. Wahrscheinlicher ist es aber, dass das soziale Netzwerk tatsächlich nur die Sicherheit erhöhen will, zumal das Netzwerk eine immer größere Rolle im Leben vieler Menschen spielt. Zudem ist ein automatisierter SMS-Sicherheitsservice für Facebook vor allem auch eines: billiger.
Die Sicherheits-Tipps von und für Facebook
TechCrunch schreibt, dass diese Maßnahme im Zusammenhang mit den jüngsten Sicherheitslücken beim Online-Netzwerk LinkedIn und der Dating-Plattform eHarmony gesehen werden kann. Unbekannte Angreifer hatten etwa 6,5 Millionen Passwörter erbeutet, was in diesen beiden Fällen eine spezielle Gefahr für viele persönliche Informationen bedeutet hat.
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Facebook sagte gegenüber TechCrunch, dass diese Maßnahme bereits länger in Planung gewesen sei und kein direkter Zusammenhang mit den jüngsten Sicherheitslücken bestehe. Allerdings dürften diese Probleme jede Menge Menschen für die Angelegenheit sensibilisiert haben.
Wer seine Handy-Nummer bei Facebook ablegt und diese auch aktiv bestätigt, soll bei einem Angriff auf das soziale Netzwerk bzw. ein individuelles Konto deutlich besser geschützt sein. Im Fall des Falles kann Facebook nämlich das bestehende Passwort löschen und dem Besitzer des Kontos gleich neue Zugangsdaten via SMS zuschicken. TechCrunch schreibt, dass die Erfahrungen mit Passwort-Resets über E-Mail nicht besonders gut seien, da viele Leute derartige Nachrichten als Spam wahrnehmen und übersehen.
TechCrunch merkt schließlich an, dass "Verschwörungstheoretiker" vermutlich schnell die These aufstellen könnten, dass Facebook die jüngsten Sicherheitsbedenken von Internet-Usern bloß ausnutzen will, um an Telefonnummern zu gelangen. Wahrscheinlicher ist es aber, dass das soziale Netzwerk tatsächlich nur die Sicherheit erhöhen will, zumal das Netzwerk eine immer größere Rolle im Leben vieler Menschen spielt. Zudem ist ein automatisierter SMS-Sicherheitsservice für Facebook vor allem auch eines: billiger.
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