Liquidmetal & Apple:
Entwicklung dauert noch Jahre
Vor kurzem sorgte die Meldung, dass Apple plane, beim nächsten iPhone auf eine Liquidmetal genannte Metall-Legierung zu setzen, für einiges an Aufregung. Atakan Peker, einer der Erfinder von Liquidmetal, sagte nun in einem Interview, dass es wohl noch einige Jahre dauern wird, bis es soweit ist.
Das iPhone 5 setzt angeblich auf ein Liquidmetal genanntes Material: Das war die Headline vor knapp zwei Wochen. Auch wenn es sich noch um ein Gerücht handelt, so hat es das Interesse an diesem geradezu mythischen Werkstoff geweckt. Denn Fakt ist auch, dass Apple die Lizenzrechte an Liquidmetal gekauft hat und das sogar schon 2010.
In einem Interview mit 'Business Insider' spricht Liquidmetal-Miterfinder Atakan Peker nun Klartext über die angeblich revolutionäre Legierung: Zunächst stellt Peker fest, dass es sich bei Liquidmetal um einen Markennamen für eine ganze Klasse von neuartigen Metalllegierungen handle. Diese haben eine einzigartige Atom-Struktur, die mit jener von Glas vergleichbar ist.
Siehe auch: Nächstes iPhone setzt angeblich auf 'Liquidmetal'
Peker selbst hat die Grundstruktur im Rahmen seiner Doktorarbeit am California Institute of Technology entdeckt und entwickelt. Als "perfekt" würde er Liquidmetal aber noch länger nicht bezeichnen: "Die Technologie muss noch reifen und perfektioniert werden, sowohl beim Herstellungsprozess, als auch bei der Anwendungsentwicklung", so Peker. Derzeit gäbe es auch noch keine passende Infrastruktur für die Massenherstellung, die die Vorteile der Technologie vollständig ausnützen könnte.
Als Beispiel nennt er konkret Apple: Nach Pekers Schätzung müsse das kalifornische Unternehmen, das die Exklusiv-Rechte für den Einsatz des Materials in Gadgets erworben hat, noch zwischen 300 und 500 Millionen Dollar investieren, bis die Technologie im großen Maßstab eingesetzt werden kann. Als Zeitrahmen meint Peker, dass die Entwicklung (bei Apple) noch etwa drei bis fünf Jahre brauchen wird.
Über die Vorteile von Liquidmetal sagt Peker, dass es besonders widerstandsfähig sei, aber gleichzeitig in komplexe Strukturen gebracht werden könne. Es hat also die Resistenz eines Metalls, lässt sich aber so einfach formen wie Kunststoff.
Peker erwartet, dass Apple die Technologie erst bei einem völlig neuen "bahnbrechenden" Produkt einsetzen werde. Dieses werde "sowohl bei Nutzeroberfläche als auch Design innovativ" sein. Aufgrund des Einsatzes von Liquidmetal werde es dann auch schwierig sein, dieses (mit anderen Materialien) zu kopieren oder nachzubauen, meint Peker.
In einem Interview mit 'Business Insider' spricht Liquidmetal-Miterfinder Atakan Peker nun Klartext über die angeblich revolutionäre Legierung: Zunächst stellt Peker fest, dass es sich bei Liquidmetal um einen Markennamen für eine ganze Klasse von neuartigen Metalllegierungen handle. Diese haben eine einzigartige Atom-Struktur, die mit jener von Glas vergleichbar ist.
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Peker selbst hat die Grundstruktur im Rahmen seiner Doktorarbeit am California Institute of Technology entdeckt und entwickelt. Als "perfekt" würde er Liquidmetal aber noch länger nicht bezeichnen: "Die Technologie muss noch reifen und perfektioniert werden, sowohl beim Herstellungsprozess, als auch bei der Anwendungsentwicklung", so Peker. Derzeit gäbe es auch noch keine passende Infrastruktur für die Massenherstellung, die die Vorteile der Technologie vollständig ausnützen könnte.
Als Beispiel nennt er konkret Apple: Nach Pekers Schätzung müsse das kalifornische Unternehmen, das die Exklusiv-Rechte für den Einsatz des Materials in Gadgets erworben hat, noch zwischen 300 und 500 Millionen Dollar investieren, bis die Technologie im großen Maßstab eingesetzt werden kann. Als Zeitrahmen meint Peker, dass die Entwicklung (bei Apple) noch etwa drei bis fünf Jahre brauchen wird.
Über die Vorteile von Liquidmetal sagt Peker, dass es besonders widerstandsfähig sei, aber gleichzeitig in komplexe Strukturen gebracht werden könne. Es hat also die Resistenz eines Metalls, lässt sich aber so einfach formen wie Kunststoff.
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