2013 kommt der erste HD-Livestream der Erde
Das US-Unternehmen Urthecast plant, ab Anfang des nächsten Jahres einen Livestream von der Raumstation International Space Station (ISS) anzubieten. Die HD-Übertragung soll (nahezu) in Echtzeit erfolgen, derzeit werden die dafür benötigten Kameras gebaut.
Google Earth ist zweifellos eine nette Sache, von Echtzeit kann hier allerdings keine Rede sein. Laut einem Bericht von 'Mashable' wird es demnächst aber die Möglichkeit geben, das Gefühl zu bekommen, wie es ist, an Bord der internationalen Raumstation ISS zu sitzen.
Das US-Startup 'Urthecast' hat nämlich angekündigt, dass man demnächst den ersten HD-Livestream der Erdoberfläche anbieten wird, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Unternehmensmitgründer Scott Larson sagte gegenüber Mashable, dass man im Moment die Kameras zusammenbaue, diese sollen im Frühsommer fertig sein. Das Kamerasystem soll in der Lage sein, Objekte ab einer Größe von einem Meter zu erkennen.
Danach geht es nach Russland, wo man von "Roskosmos", der russischen Raumfahrtagentur, einen Transporttermin bekommen wird. Larson rechnet, dass das System dann Anfang 2013 auf der ISS installiert sein wird und die Übertragung beginnen kann. Die Kameras werden dann ohne Unterbrechung unseren Planeten filmen, das Signal geht dann zur Bodenstation, von wo aus es dann sofort an 'Urthecast.com' weitergestreamt wird.
Für das Startup ist es von doppelter Bedeutung, dass der Kurs der International Space Station bekannt ist bzw. berechnet werden kann. "Weil wir genau wissen, wo die Raumstation ist, wird man in der Lage sein, seine Adresse einzugeben, um herauszufinden, wann die ISS das nächste Mal über einem ist", sagte Larson. Mit Hilfe dieses Wissens könne man dann herausgehen und beispielsweise ein Event organisieren, das man dann (dank HD-Kameras) vom Weltraum aus sehen wird können.
Auf ähnliche Weise will sich Urthecast auch finanzieren: Firmen können den Streaming-Anbieter dafür bezahlen, die Kameras auf einen bestimmten Punkt der Erde auszurichten, um diverse - vom Weltraum auf diese Art sichtbare - PR-Events zu inszenieren. Außerdem will man exklusive Bilder und Videos beispielsweise an Bergbau- und Landwirtschafts-Unternehmen verkaufen. Zusätzlich dazu soll die API geöffnet werden, so sollen auf der Urthecast-Plattform basierende Spiele und Anwendungen entstehen.
Nicht zuletzt soll der HD-Stream auch die grundsätzliche Existenz der ISS und der Raumfahrt insgesamt rechtfertigen, sagte Larson: "Alle Weltraumbehörden müssen um ihre Budgets kämpfen. Deshalb suchen sie auch etwas Aufregendes und Lehrreiches, das man auf die ISS tun kann."
Das US-Startup 'Urthecast' hat nämlich angekündigt, dass man demnächst den ersten HD-Livestream der Erdoberfläche anbieten wird, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Unternehmensmitgründer Scott Larson sagte gegenüber Mashable, dass man im Moment die Kameras zusammenbaue, diese sollen im Frühsommer fertig sein. Das Kamerasystem soll in der Lage sein, Objekte ab einer Größe von einem Meter zu erkennen.
Danach geht es nach Russland, wo man von "Roskosmos", der russischen Raumfahrtagentur, einen Transporttermin bekommen wird. Larson rechnet, dass das System dann Anfang 2013 auf der ISS installiert sein wird und die Übertragung beginnen kann. Die Kameras werden dann ohne Unterbrechung unseren Planeten filmen, das Signal geht dann zur Bodenstation, von wo aus es dann sofort an 'Urthecast.com' weitergestreamt wird.
Für das Startup ist es von doppelter Bedeutung, dass der Kurs der International Space Station bekannt ist bzw. berechnet werden kann. "Weil wir genau wissen, wo die Raumstation ist, wird man in der Lage sein, seine Adresse einzugeben, um herauszufinden, wann die ISS das nächste Mal über einem ist", sagte Larson. Mit Hilfe dieses Wissens könne man dann herausgehen und beispielsweise ein Event organisieren, das man dann (dank HD-Kameras) vom Weltraum aus sehen wird können.
Auf ähnliche Weise will sich Urthecast auch finanzieren: Firmen können den Streaming-Anbieter dafür bezahlen, die Kameras auf einen bestimmten Punkt der Erde auszurichten, um diverse - vom Weltraum auf diese Art sichtbare - PR-Events zu inszenieren. Außerdem will man exklusive Bilder und Videos beispielsweise an Bergbau- und Landwirtschafts-Unternehmen verkaufen. Zusätzlich dazu soll die API geöffnet werden, so sollen auf der Urthecast-Plattform basierende Spiele und Anwendungen entstehen.
Nicht zuletzt soll der HD-Stream auch die grundsätzliche Existenz der ISS und der Raumfahrt insgesamt rechtfertigen, sagte Larson: "Alle Weltraumbehörden müssen um ihre Budgets kämpfen. Deshalb suchen sie auch etwas Aufregendes und Lehrreiches, das man auf die ISS tun kann."
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