Mozillas 'Boot to Gecko' startet 2013 in Brasilien
Bei einer Konferenz im brasilianischen Sao Paulo hat Mozilla-CEO Gary Kovacs bekannt gegeben, dass das auf HTML5 basierende mobile Betriebssystem "Boot to Gecko" (Codename) Anfang 2013 sein kommerzielles Debüt feiern wird.
Das berichtet das US-Technik-Blog 'The Verge' unter Berufung auf die brasilianische Seite 'ZTop'. Mozilla-Chef Kovacs betonte dabei, dass der Fokus von Boot to Gecko auf HTML5 und offenen Webstandards es ermöglichen wird, die Funktionen von Smartphones auf leistungsschwache Geräte zu bekommen. Hinter Boot to Gecko steckt laut Kovacs die Idee, dass man "das Web in die Hosentaschen aller Nutzer" bringen wolle.
Am brasilianischen Markt geht Mozilla eine Kooperation mit dem Mobilfunkbetreiber Telefónica ein, die brasilianische Tochter des spanischen Telekom-Riesen (in Deutschland: O2) wird die Geräte mit dem offenen Mozilla-Betriebssystem vertreiben und verkaufen. Welche Handys unterstützt werden, hat Telefónica allerdings noch nicht bekannt gegeben. Eines ist dabei jedoch sicher: Die Geräte werden auf alle Fälle entsperrt sein, weil das brasilianische Gesetz das so vorschreibt.
Als geplanten Starttermin nennt 'ZTop' einen Zeitraum zwischen dem Ende dieses Jahres und Anfang 2013. Die Zusammenarbeit zwischen Firefox-Entwickler Mozilla und dem Mobilfunkunternehmen hat beim diesjährigen Mobile World Congress (MWC) in Barcelona begonnen, es wäre also wenig überraschend, wenn der Launch der ersten (kommerziellen) Boot-to-Gecko-Geräte im Rahmen des MWC 2013 durchgeführt werden würde.
Mozillas mobiles Betriebssystem besteht im Prinzip aus drei Komponenten, die üblicherweise als "Schichten" beschrieben werden. Die Basis bildet "Gonk", das unter anderem einen Linux-Kernel sowie Teile von Android beinhaltet. Die mittlere "Schicht" ist die Rendering-Engine "Gecko", diese kommt auch im Firefox-Browser zum Einsatz. Auf diesen zwei Fundamenten ruht schließlich "Gaia", die Nutzeroberfläche des Betriebssystems. Gaia setzt ausschließlich auf HTML und JavaScript
Am brasilianischen Markt geht Mozilla eine Kooperation mit dem Mobilfunkbetreiber Telefónica ein, die brasilianische Tochter des spanischen Telekom-Riesen (in Deutschland: O2) wird die Geräte mit dem offenen Mozilla-Betriebssystem vertreiben und verkaufen. Welche Handys unterstützt werden, hat Telefónica allerdings noch nicht bekannt gegeben. Eines ist dabei jedoch sicher: Die Geräte werden auf alle Fälle entsperrt sein, weil das brasilianische Gesetz das so vorschreibt.
Als geplanten Starttermin nennt 'ZTop' einen Zeitraum zwischen dem Ende dieses Jahres und Anfang 2013. Die Zusammenarbeit zwischen Firefox-Entwickler Mozilla und dem Mobilfunkunternehmen hat beim diesjährigen Mobile World Congress (MWC) in Barcelona begonnen, es wäre also wenig überraschend, wenn der Launch der ersten (kommerziellen) Boot-to-Gecko-Geräte im Rahmen des MWC 2013 durchgeführt werden würde.
Mozillas mobiles Betriebssystem besteht im Prinzip aus drei Komponenten, die üblicherweise als "Schichten" beschrieben werden. Die Basis bildet "Gonk", das unter anderem einen Linux-Kernel sowie Teile von Android beinhaltet. Die mittlere "Schicht" ist die Rendering-Engine "Gecko", diese kommt auch im Firefox-Browser zum Einsatz. Auf diesen zwei Fundamenten ruht schließlich "Gaia", die Nutzeroberfläche des Betriebssystems. Gaia setzt ausschließlich auf HTML und JavaScript
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