Mozilla will Millionen Nutzer zu Entwicklern machen
Die Open Source-Stiftung Mozilla Foundation will Millionen von Anwendern dazu befähigen, das Web zukünftig nicht nur nutzen, sondern selbst gestalten zu können. Dazu startet man nun ein neues Programm namens "Webmaker", das sehr viele User zu Entwicklern machen soll.
Im Zuge dessen sollen zukünftig zahlreiche neue Tools bereitgestellt und Projekte gestartet werden, die diesem Ansinnen dienen, teilte die Stiftung mit. Dabei geht es in erster Linie darum, dass grundlegende Verständnis für das Web zu vertiefen und den Anwendern so eine größere Kontrolle über ihren Alltag im Netz zu geben.
"Das Web wird zur zweiten Sprache der Welt", erklärte Mark Surman, Chef der Mozilla Foundation. Gute Kenntnisse im Umgang mit den zugrundeliegenden Technologien seien eine entscheidende Fähigkeit im 21. Jahrhundert. Sie werden seiner Ansicht nach eine ähnliche Bedeutung erlangen wie das Lesen, Schreiben und Rechnen.
"Es ist erforderlich, dass wir den Menschen die Fähigkeiten vermitteln, die sie benötigen, um diese Welt zu verstehen, zu gestalten und aktiv an ihr teilzuhaben, statt sie nur passiv zu konsumieren", so Surman. Dafür will man seitens der Stiftung zusammen mit der Community Werkzeuge entwickeln und Projekte für Einsteiger anstoßen. Dafür sollen Menschen mit unterschiedlichsten Begabungen und Hintergründen zusammengebracht werden. "Von den Web-Ninjas bis hin zu Neulingen - alle schaffen und lernen miteinander auf Veranstaltungen, kleineren Treffen und Hack-Jams, die überall stattfinden", umreißt Surman die Pläne.
Den offiziellen Startschuss will die Mozilla Foundation mit der "Summer Code Party" an 23. Juni geben. Rund um die Welt werden im Rahmen dessen bereits verschiedene Events stattfinden. Mozilla hat für Webmaker auch schon verschiedene Partner gewinnen können. Die Palette reicht hier von Web-Firmen wie Tumblr und SoundCoud über Netzprojekte wie Creative Commons bis hin zur Öffentlichen Bibliothek von San Francisco und dem Londoner Zoo.
"Das Web wird zur zweiten Sprache der Welt", erklärte Mark Surman, Chef der Mozilla Foundation. Gute Kenntnisse im Umgang mit den zugrundeliegenden Technologien seien eine entscheidende Fähigkeit im 21. Jahrhundert. Sie werden seiner Ansicht nach eine ähnliche Bedeutung erlangen wie das Lesen, Schreiben und Rechnen.
"Es ist erforderlich, dass wir den Menschen die Fähigkeiten vermitteln, die sie benötigen, um diese Welt zu verstehen, zu gestalten und aktiv an ihr teilzuhaben, statt sie nur passiv zu konsumieren", so Surman. Dafür will man seitens der Stiftung zusammen mit der Community Werkzeuge entwickeln und Projekte für Einsteiger anstoßen. Dafür sollen Menschen mit unterschiedlichsten Begabungen und Hintergründen zusammengebracht werden. "Von den Web-Ninjas bis hin zu Neulingen - alle schaffen und lernen miteinander auf Veranstaltungen, kleineren Treffen und Hack-Jams, die überall stattfinden", umreißt Surman die Pläne.
Den offiziellen Startschuss will die Mozilla Foundation mit der "Summer Code Party" an 23. Juni geben. Rund um die Welt werden im Rahmen dessen bereits verschiedene Events stattfinden. Mozilla hat für Webmaker auch schon verschiedene Partner gewinnen können. Die Palette reicht hier von Web-Firmen wie Tumblr und SoundCoud über Netzprojekte wie Creative Commons bis hin zur Öffentlichen Bibliothek von San Francisco und dem Londoner Zoo.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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