Iran: Netzexperte seit Monaten grundlos inhaftiert
Im Iran versucht man offenbar, Internet-Experten notfalls mit Gewalt dazu zu bringen, den Aufbau eines nationalen Internets, das von der globalen Infrastruktur weitgehend abgekoppelt ist, zu unterstützen. Dies zeigt der Fall von Mohammad Solimaninya.
Wie die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" berichtet, wurde dieser bereits am 10. Januar verhaftet. Seitdem sitzt er ohne offizielle Anklage im Gefängnis und soll dort massiv unter Druck gesetzt werden - mit dem Ziel, den Aufbau eines abgeschotteten iranischen Intranets zu unterstützen.
Solimaninya betrieb bisher unter anderem die Plattform u24, ein Social Network für Business-Nutzer. Weiterhin betreute er die Webseiten verschiedener Organisationen der iranischen Zivilgesellschaft und von mehreren Intellektuellen.
Am Tag seiner Verhaftung durchsuchte die Polizei auch seine Wohnung und beschlagnahmte Computer, Festplatten und CDs. Zuvor sei er bereits mehrfach von Angehörigen des iranischen Geheimdienste aufgesucht worden. Diese verlangten von ihm Zugang zu den von ihm verwalteten Internet-Angeboten.
Wie Reporter ohne Grenzen von der Familie Solimaninyas erfuhr, ist dieser inzwischen zum zweiten Mal in den Hungerstreik getreten, um gegen seine Inhaftierung zu protestieren. Aktuell gebe es keine Hinweise darauf, dass es Vorwürfe gegen ihn gibt, die zu einem Gerichtsverfahren führen könnten. Es sei auch nicht möglich gewesen, ihn gegen Kaution aus dem Gefängnis zu holen. Die Organisation wandte sich nun an die weltweite Öffentlichkeit. Ziel ist es, Druck auf die iranische Regierung aufzubauen, damit diese Solimaninya aus der Haft entlässt.
Wie der Verband zum Hintergrund ausführte, stellt das Regime im Iran die drittgrößte Gefahr für Internet-Aktivisten nach China und Vietnam dar. Aktuell befinden sich in dem Land 19 Blogger und andere Aktive im Gefängnis, vier von ihnen wurden zum Tode verurteilt.
Solimaninya betrieb bisher unter anderem die Plattform u24, ein Social Network für Business-Nutzer. Weiterhin betreute er die Webseiten verschiedener Organisationen der iranischen Zivilgesellschaft und von mehreren Intellektuellen.
Am Tag seiner Verhaftung durchsuchte die Polizei auch seine Wohnung und beschlagnahmte Computer, Festplatten und CDs. Zuvor sei er bereits mehrfach von Angehörigen des iranischen Geheimdienste aufgesucht worden. Diese verlangten von ihm Zugang zu den von ihm verwalteten Internet-Angeboten.
Wie Reporter ohne Grenzen von der Familie Solimaninyas erfuhr, ist dieser inzwischen zum zweiten Mal in den Hungerstreik getreten, um gegen seine Inhaftierung zu protestieren. Aktuell gebe es keine Hinweise darauf, dass es Vorwürfe gegen ihn gibt, die zu einem Gerichtsverfahren führen könnten. Es sei auch nicht möglich gewesen, ihn gegen Kaution aus dem Gefängnis zu holen. Die Organisation wandte sich nun an die weltweite Öffentlichkeit. Ziel ist es, Druck auf die iranische Regierung aufzubauen, damit diese Solimaninya aus der Haft entlässt.
Wie der Verband zum Hintergrund ausführte, stellt das Regime im Iran die drittgrößte Gefahr für Internet-Aktivisten nach China und Vietnam dar. Aktuell befinden sich in dem Land 19 Blogger und andere Aktive im Gefängnis, vier von ihnen wurden zum Tode verurteilt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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