Entscheidung über nano-SIMs verzögert sich weiter
Ursprünglich sollte gestern beim European Telecommunications Standards Institute (ETSI) die Entscheidung über die dritte SIM-Karten-Generation fallen, sie verzögert sich aber wohl noch länger. Grund sind verhärtete Fronten zwischen Nokia und Apple.
Nach Angaben der französischen Wirtschaftszeitung 'Les Echos' konnte sich das zuständige europäische Gremium ETSI bei den gestrigen Beratungen nicht auf einen neuen Standard einigen. Eine vom ETSI angestrebte Konsenslösung konnte nicht gefunden werden. Die von Nokia angeführte Gruppe stellt sich quer und droht den Apple-Vorschlag zu blockieren.
'Les Echos' schreibt, dass das gestrige Treffen hitzig gewesen sei ("Schlacht von Anwälten"), zu einer Abstimmung kam es nicht. Sollten auch die heutigen Verhandlungen zu keinem Ergebnis führen, müssen nach ETSI-Bestimmungen zumindest 30 Tage vergehen, bis über die Angelegenheit abgestimmt wird.
Siehe auch: Apple gegen Nokia & Co. - Streit um nano-SIMs
Bei den Verhandlungen um die dritte SIM-Karten-Generation geht es vor allem um eine etwaige Bevorzugung des kalifornischen Herstellers: Die Apple-Version der nano-SIM würde eine "Schublade" benötigen, dieses Design-Element ist bereits bei iPhones und iPads enthalten. Nokia meint, dass Apple dadurch "signifikante technologische Vorteile" hätte.
Sollte der Apple-Vorschlag durchgehen, hat Nokia angekündigt, essentielle SIM-Patente nicht freizugeben. Doch auch der finnische Hersteller sieht sich bei seinem SIM-Vorschlag Gegenwind ausgesetzt: SanDisk hat sich gegen den von Nokia vorgeschlagenen Standard ausgesprochen und rechtliche Schritte dagegen in Aussicht gestellt, da dieser wie eine microSD-Karte aussieht und möglicherweise gegen SanDisk-Patente verstößt.
Details zu den unterschiedlichen nano-SIM-Vorschlägen hat 'The Verge' vor kurzem veröffentlicht. Demnach ist die Apple-Lösung die "konventionellste", da es sich dabei im Wesentlichen um eine micro-SIM handelt, bei der praktisch der gesamte Kunststoff entfernt worden ist.
'Les Echos' schreibt, dass das gestrige Treffen hitzig gewesen sei ("Schlacht von Anwälten"), zu einer Abstimmung kam es nicht. Sollten auch die heutigen Verhandlungen zu keinem Ergebnis führen, müssen nach ETSI-Bestimmungen zumindest 30 Tage vergehen, bis über die Angelegenheit abgestimmt wird.
Siehe auch: Apple gegen Nokia & Co. - Streit um nano-SIMs
Bei den Verhandlungen um die dritte SIM-Karten-Generation geht es vor allem um eine etwaige Bevorzugung des kalifornischen Herstellers: Die Apple-Version der nano-SIM würde eine "Schublade" benötigen, dieses Design-Element ist bereits bei iPhones und iPads enthalten. Nokia meint, dass Apple dadurch "signifikante technologische Vorteile" hätte.
Sollte der Apple-Vorschlag durchgehen, hat Nokia angekündigt, essentielle SIM-Patente nicht freizugeben. Doch auch der finnische Hersteller sieht sich bei seinem SIM-Vorschlag Gegenwind ausgesetzt: SanDisk hat sich gegen den von Nokia vorgeschlagenen Standard ausgesprochen und rechtliche Schritte dagegen in Aussicht gestellt, da dieser wie eine microSD-Karte aussieht und möglicherweise gegen SanDisk-Patente verstößt.
Details zu den unterschiedlichen nano-SIM-Vorschlägen hat 'The Verge' vor kurzem veröffentlicht. Demnach ist die Apple-Lösung die "konventionellste", da es sich dabei im Wesentlichen um eine micro-SIM handelt, bei der praktisch der gesamte Kunststoff entfernt worden ist.
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