Filme: 2012 überholen Streams erstmals DVD & Co.
Die CD ist fast schon tot, auch beim Medium Video sind optische Datenträger längst auf dem Rückzug. Laut einer aktuellen Studie werden US-Amerikaner in diesem Jahr erstmals mehr Filme streamen als auf Blu-ray und DVD gucken.
Wie das Wirtschaftsmedium 'Bloomberg' unter Berufung auf eine Untersuchung von 'IHS Screen Digest' berichtet, werden physikalische Datenträger immer weiter zurückgedrängt. Laut den gerade veröffentlichten Zahlen des auf Medien spezialisierten britischen Marktforschungsunternehmens werde die Zahl der Streams in diesem Jahr signifikant ansteigen.
Laut 'IHS Screen Digest' werde sich die legale Online-Nutzung von Filmen in diesem Jahr mehr als verdoppeln: So sagen die Marktforscher voraus, dass US-amerikanische Filmfans 2012 rund 3,4 Milliarden Streifen als Streams sehen werden, ein Jahr zuvor waren es noch 1,4 Milliarden.
Im Gegensatz dazu zeigt die Nutzung von physikalischen Datenträgern nach unten: Laut der aktuellen Voraussage werden US-Amerikaner dieses Jahr etwa 2,4 Milliarden Filme auf DVDs und Blu-rays sehen, 2011 waren es noch 2,6 Milliarden. Dies sei, so Dan Cryan, Autor der 'IHS Screen Digest'-Studie, der "letzte Sargnagel für die alte Vorstellung, dass Konsumenten keine online vertriebenen Premium-Inhalte akzeptieren werden."
Triebkraft für den rasanten Anstieg an Streaming-Kunden seien die immer beliebter werdenden "Flatrates", die Unternehmen wie Netflix oder Amazon anbieten. Der unbegrenzte Zugriff auf das Angebot von Online-Film-Anbietern habe 94 Prozent des gesamten (Bezahl-)Online-Filmkonsums in den USA ausgemacht, so die Studie.
Dies sei aber erst ein Anfang, so Dan Cryan: "Wir erleben derzeit den Anfang vom Ende der Ära von Filmen auf physischen Medien. Allerdings wird der Übergang noch eine Weile dauern: Fast neun Jahre nach dem Start des iTunes Stores sind CDs schließlich nach wie vor ein wichtiger Teil des Musikgeschäfts."
Aufzuhalten ist der Trend aber dennoch nicht, auch weil die Preisunterschiede zwischen den beiden Distributionskanälen groß sind: So haben US-Konsumenten durchschnittlich 51 (Dollar-)Cent pro Online-Film bezahlt, bei Videos auf Datenträgern waren es hingegen 4,72 US-Dollar.
Laut 'IHS Screen Digest' werde sich die legale Online-Nutzung von Filmen in diesem Jahr mehr als verdoppeln: So sagen die Marktforscher voraus, dass US-amerikanische Filmfans 2012 rund 3,4 Milliarden Streifen als Streams sehen werden, ein Jahr zuvor waren es noch 1,4 Milliarden.
Im Gegensatz dazu zeigt die Nutzung von physikalischen Datenträgern nach unten: Laut der aktuellen Voraussage werden US-Amerikaner dieses Jahr etwa 2,4 Milliarden Filme auf DVDs und Blu-rays sehen, 2011 waren es noch 2,6 Milliarden. Dies sei, so Dan Cryan, Autor der 'IHS Screen Digest'-Studie, der "letzte Sargnagel für die alte Vorstellung, dass Konsumenten keine online vertriebenen Premium-Inhalte akzeptieren werden."
Triebkraft für den rasanten Anstieg an Streaming-Kunden seien die immer beliebter werdenden "Flatrates", die Unternehmen wie Netflix oder Amazon anbieten. Der unbegrenzte Zugriff auf das Angebot von Online-Film-Anbietern habe 94 Prozent des gesamten (Bezahl-)Online-Filmkonsums in den USA ausgemacht, so die Studie.
Dies sei aber erst ein Anfang, so Dan Cryan: "Wir erleben derzeit den Anfang vom Ende der Ära von Filmen auf physischen Medien. Allerdings wird der Übergang noch eine Weile dauern: Fast neun Jahre nach dem Start des iTunes Stores sind CDs schließlich nach wie vor ein wichtiger Teil des Musikgeschäfts."
Aufzuhalten ist der Trend aber dennoch nicht, auch weil die Preisunterschiede zwischen den beiden Distributionskanälen groß sind: So haben US-Konsumenten durchschnittlich 51 (Dollar-)Cent pro Online-Film bezahlt, bei Videos auf Datenträgern waren es hingegen 4,72 US-Dollar.
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