EU vermutet Absprachen bei 5 größten Mobilfunkern
Die fünf größten Mobilfunkkonzerne Europas, darunter die Deutsche Telekom, werden offenbar von der EU-Kommission verdächtigt, ihr Vorgehen am Markt abgesprochen zu haben. Formelle Ermittlungen wurden allerdings noch nicht aufgenommen.
Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung 'Financial Times' hätten sich Manager der Telekommunikationskonzerne Deutsche Telekom, France Telecom, Telecom Italia, Telefónica (Spanien) und Vodafone (Großbritannien) regelmäßig getroffen, um gemeinsam diverse Themen der Mobilfunkindustrie zu besprechen.
Dazu zählten etwa Fragen wie jene nach der Rolle von Unternehmen wie Apple oder Google am Mobilfunkmarkt oder der Zukunft von mobilen Bezahlsystemen. Die als E5 bezeichnete Gruppe gibt es inzwischen nicht mehr, ihre Aufgaben sind auf die GSM Association (GSMA) übergangen.
Bei der GSMA hat nun die EU-Kommission auch um Informationen bezüglich der Tätigkeit der E5-Gruppe angefragt. Laut Financial Times stellt das aber noch keine offizielle Ermittlung dar. Allerdings verlangt die EU-Kommission nur dann derartige Informationen, wenn ein spezifischer Verdacht besteht.
Allerdings ist es derzeit unklar, ob die europäischen Kartellwächter eine bestimmte Vereinbarung oder ein spezielles Thema im Visier haben, Anfragen wie die aktuelle bei der GSMA seien normalerweise aber der erste Schritt zu einer formellen Eröffnung eines Verfahrens.
Gegenüber der FT zeigte sich eine "mit der Angelegenheit vertraute" Person jedoch überrascht über diese Vorermittlungen der EU: Demnach seien bei jedem Treffen Aufzeichnungen über die Gesprächsthemen gemacht worden und aus Transparenz-Gründen auch den EU-Behörden übermittelt worden, so der Insider. Zwar wären die Aufsichtsgremien der jeweiligen Unternehmen nicht bei diesen Treffen involviert gewesen, es gebe aber einen Unterschied zwischen normalen Firmen-Meetings und geheimen Absprachen.
Dazu zählten etwa Fragen wie jene nach der Rolle von Unternehmen wie Apple oder Google am Mobilfunkmarkt oder der Zukunft von mobilen Bezahlsystemen. Die als E5 bezeichnete Gruppe gibt es inzwischen nicht mehr, ihre Aufgaben sind auf die GSM Association (GSMA) übergangen.
Bei der GSMA hat nun die EU-Kommission auch um Informationen bezüglich der Tätigkeit der E5-Gruppe angefragt. Laut Financial Times stellt das aber noch keine offizielle Ermittlung dar. Allerdings verlangt die EU-Kommission nur dann derartige Informationen, wenn ein spezifischer Verdacht besteht.
Allerdings ist es derzeit unklar, ob die europäischen Kartellwächter eine bestimmte Vereinbarung oder ein spezielles Thema im Visier haben, Anfragen wie die aktuelle bei der GSMA seien normalerweise aber der erste Schritt zu einer formellen Eröffnung eines Verfahrens.
Gegenüber der FT zeigte sich eine "mit der Angelegenheit vertraute" Person jedoch überrascht über diese Vorermittlungen der EU: Demnach seien bei jedem Treffen Aufzeichnungen über die Gesprächsthemen gemacht worden und aus Transparenz-Gründen auch den EU-Behörden übermittelt worden, so der Insider. Zwar wären die Aufsichtsgremien der jeweiligen Unternehmen nicht bei diesen Treffen involviert gewesen, es gebe aber einen Unterschied zwischen normalen Firmen-Meetings und geheimen Absprachen.
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