Microsoft zeigt echten Sprach-Universalübersetzer
Gestern noch im Science-Fiction-Fernsehen, heute (oder bald) schon Realität: Unter diesem Motto stellte Microsoft in der Konzernzentrale in Redmond ein System vor, dass Sprache nicht nur übersetzen kann, sondern dabei auch die Stimme des Sprechers nachahmt.
Wie 'Technology Review' berichtet, hat ein Forscherteam von Microsoft Research Asia eine Software vorgestellt, die man vor kurzem bzw. selbst heute noch sicherlich als so etwas wie Science-Fiction bezeichnen kann: Und zwar ist es einem Team von Frank Soong gelungen, ein System zu entwickeln, das quasi live Sprache übersetzen kann.
Das Besondere an dieser Entwicklung: Der Computer ahmt dabei die Stimme des Sprechers nach. Bei der Präsentation im Hauptquartier des Unternehmens wurde das System anhand des obersten Microsoft-Forschers Rick Rashid demonstriert.
Englisch
Spanisch
Italienisch
Mandarin
Dieser sagte zunächst einen Satz auf Englisch, dieser konnte dann in Spanisch, Italienisch und Mandarin-Chinesisch übersetzt werden. Rashids Stimmfärbung war dabei unverkennbar, wenngleich die Stimmausgabe Computer-typisch noch ziemlich "blechern" klang.
Das System arbeitet wie man es eigentlich erwartet: Zuerst wird ein Text per Spracherkennung "niedergeschrieben", in Folge maschinell übersetzt und schließlich mit einer Computer-generierten Stimme wieder ausgegeben. Diese orientiert sich aber eben klar hörbar an der Stimme des Originalsprechers.
Noch funktioniert die Software nicht "out of the Box", das heißt, dass man sie auf die eigene Stimme vorbereiten muss. Das dauert etwa eine Stunde, so die Wissenschaftler von Microsoft Research Asia, dem zweitgrößten Forschungszentrum des Unternehmens mit Sitz in Peking.
Derzeit könne man auf diese Weise zwischen 26 Sprachen beliebig hin und her übersetzen, so die Microsoft-Forscher. In Grundzügen funktioniere die Software bereits gut, derzeit werde sie vor allem hinsichtlich des Sprachflusses, der Intonation und auch der (für Sprache ebenso wichtigen) Pausen verbessert. Anwendungsbereiche für ein derartiges System gibt es natürlich jede Menge. Von alltäglicher Kommunikation über Navigations-Systeme (im fremdsprachigen Ausland) bis hin zum Lernen von Sprachen, so Microsoft.
Das Besondere an dieser Entwicklung: Der Computer ahmt dabei die Stimme des Sprechers nach. Bei der Präsentation im Hauptquartier des Unternehmens wurde das System anhand des obersten Microsoft-Forschers Rick Rashid demonstriert.
Englisch
Spanisch
Italienisch
Mandarin
Dieser sagte zunächst einen Satz auf Englisch, dieser konnte dann in Spanisch, Italienisch und Mandarin-Chinesisch übersetzt werden. Rashids Stimmfärbung war dabei unverkennbar, wenngleich die Stimmausgabe Computer-typisch noch ziemlich "blechern" klang.
Das System arbeitet wie man es eigentlich erwartet: Zuerst wird ein Text per Spracherkennung "niedergeschrieben", in Folge maschinell übersetzt und schließlich mit einer Computer-generierten Stimme wieder ausgegeben. Diese orientiert sich aber eben klar hörbar an der Stimme des Originalsprechers.
Noch funktioniert die Software nicht "out of the Box", das heißt, dass man sie auf die eigene Stimme vorbereiten muss. Das dauert etwa eine Stunde, so die Wissenschaftler von Microsoft Research Asia, dem zweitgrößten Forschungszentrum des Unternehmens mit Sitz in Peking.
Derzeit könne man auf diese Weise zwischen 26 Sprachen beliebig hin und her übersetzen, so die Microsoft-Forscher. In Grundzügen funktioniere die Software bereits gut, derzeit werde sie vor allem hinsichtlich des Sprachflusses, der Intonation und auch der (für Sprache ebenso wichtigen) Pausen verbessert. Anwendungsbereiche für ein derartiges System gibt es natürlich jede Menge. Von alltäglicher Kommunikation über Navigations-Systeme (im fremdsprachigen Ausland) bis hin zum Lernen von Sprachen, so Microsoft.
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